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Fussball

Bauza neuer Nationaltrainer

SID
Das erste Länderspiel unter Bauza wird Argentinien gegen Uruguay bestreiten

Fußball-Vizeweltmeister Argentinien hat einen neuen Trainer gefunden. Der 58 Jahre alte Argentinier Edgardo Bauza wird die Mannschaft übernehmen, um sie nach den jüngsten Niederlagen zu alter Stärke zurückzuführen und Lionel Messi zur Rückkehr ins Nationaldress zu überzeugen.

Dies bestätigte der argentinische Fußball-Verband (AFA) am Montag auf seiner Homepage.

"Wir haben mit verschiedenen Experten gesprochen und haben Bauza aufgrund verschiedener Charakteristika ausgewählt", sagte Armando Perez, Vorsitzender des neuen Normalisierungskomitees des argentinischen Fußball-Verbandes.

Superstar Messi hatte, ebenso wie der bisherige Nationalcoach Gerardo Martino, im Juni nach dem verlorenen Finale der Copa America gegen Chile (2:4 i.E.) seinen Rücktritt aus dem Nationalteam erklärt. Ihn soll Bauza nun mit aller Macht zurück ins Nationalteam holen.

In der Vergangenheit sorgte Bauza vor allem in Südamerika für Aufsehen. Zweimal gewann er die Copa Libertadores: 2008 mit dem ecuadorianischen Vertreter LDU Quinto und 2014 mit San Lorenzo aus Argentinien.

Von Sao Paulo nach Argentinien

In der abgelaufenen Saison kam er mit dem brasilianischen Traditionsverein FC Sao Paulo bis ins Halbfinale des höchsten Vereinswettbewerbs Südamerikas. Dieser bestätigte am Montag Bauzas Abschied via Twitter.

Auf der Suche nach einem neuen Trainer für den Weltmeister von 1978 und 1986 hatte Bauza jedoch nicht als Favorit gegolten. Es hielten sich Gerüchte, dass Diego Simeone von Champions-League-Finalist Atlético Madrid, Jorge Sampaoli von Europa-League-Sieger FC Sevilla und Tottenhams Mauricio Pochettino vom Verband angefragt worden seien, jedoch abgelehnt hätten.

Das erste Länderspiel unter Bauza wird die argentinische Nationalmannschaft am 1. September in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland gegen Tabellenführer Uruguay bestreiten. Aktuell steht die "Albiceleste" auf Rang drei der Quali-Gruppe hinter Uruguay und Ecuador. Die ersten vier Mannschaften nehmen sicher an der WM-Endrunde teil, der Fünfte erreicht das internationale Play-off-Spiel.

"Optimistisch" für Messi-Comeback

Bei seiner Vorstellung hat Argentiniens neuer Nationaltrainer Hoffnungen auf eine Rückkehr von Weltfußballer Lionel Messi geschürt. "Ich bin optimistisch, was Messi angeht. Hoffentlich wird unser Gespräch dabei helfen, dass er ins Team zurückkehrt", sagte Bauza: "Ich will Messi meine Idee erklären."

Einen konkreten Termin für ein mögliches Gespräch gebe es jedoch noch nicht. "Es gab keinen Kontakt mit Messi oder seiner Familie. Die Idee ist, zu ihm zu reisen und mit Messi zu reden", sagte Bauza. Superstar Messi hatte, ebenso wie der bisherige Nationalcoach Gerardo Martino, im Juni nach dem verlorenen Finale der Copa América gegen Chile (2:4 i.E.) seinen Rücktritt aus dem Nationalteam erklärt.

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