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Fussball

FC Barcelona - Verantwortliche lästern über Fans von Eintracht Frankfurt: "Kultur des Stehens und Trinkens"

Von Tim Ursinus
Die Verantwortlichen des FC Barcelona haben nach dem Aus in der Europa League über die Fans von Eintracht Frankfurt gelästert.

Die Verantwortlichen des FC Barcelona haben nach dem Aus in der Europa League über die Fans von Eintracht Frankfurt gelästert. Besonders Sicherheitschef Lluis Venteo fand deutliche Worte.

"Die Überraschung war, dass sie Karten hatten", sagte Venteo auf einer Pressekonferenz am Dienstag und schob nach: "Sie betraten das Stadion früh, sie haben eine Kultur des Stehens und des Trinkens, was zu Reibereien zwischen den Fans führte."

Der Barca-Mitarbeiter weiter: "Wenn es nur 5.000 gewesen wären, hätten wir die Situation unter Kontrolle gehabt. Das Problem lag im Bereich der einheimischen Fans, mit denen wir völlig überfordert waren. Wir haben die Sicherheitskräfte verteilt und die Barca-Fans waren verärgert über die Freude der deutschen Fans."

Beim 3:2-Sieg der Eintracht hatten 30.000 Fans ein Ticket für die Partie im Camp Nou ergattert. Präsident Juan Laporta, der der Pressekonferenz ebenfalls beiwohnte, entschuldigte sich bei den Anhängern der Katalanen, "weil sie sich durch die massive Präsenz der deutschen Fans belästigt fühlten". Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Ultras die Ränge hinter dem Tor verlassen und waren erst nach zehn Minuten zurückgekehrt.

Der Fehler liege laut Laporta bei der UEFA, nachdem er erst davon ausgegangen war, dass die meisten Frankfurt-Fans ohne Ticket nach Barcelona gereist waren. "Natürlich hätten wir es besser machen können, aber in den Gesprächen mit der UEFA hat man uns gesagt, dass die anderen Fans einfach ohne Ticket nach Barcelona gekommen sind. Das hat sich als nicht wahr herausgestellt", sagte er.

Allerdings hatten die Gäste-Anhänger 27.201 Kaufanträge für eine Karte gestellt. "Das System war überfordert", erklärte Laporta. Außerdem hätte es einen "Missbrauch durch einige der Mitglieder" gegeben. "Einige Karten von Dauerkarteninhabern gingen auch an deutsche Fans. Das ist traurig, denn die meisten von uns, die Barca lieben, können sich nur schwer vorstellen, dass ein Mitglied seine Karte an einen rivalisierenden Fan abgibt, aber es ist passiert"

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