"Muss aufpassen, dass man es nicht übertreibt": Wayne Rooney richtet Ansage an Jude Bellingham

Von Falko Blöding
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© getty

Wayne Rooney ist nicht zufrieden mit den Leistungen von Englands Mittelfeldstar Jude Bellingham bei der EM in Deutschland. Was den einstigen Kapitän der Three Lions aber noch mehr stört: Die Körpersprache des ehemaligen Dortmunders.

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Rooney sagte im Football Daily Podcast der BBC: "Jude ist sehr gut in das erste Spiel gestartet. Aber ich bin sicher, er würde selbst zugeben, dass er in letzten beiden Partien keine Höchstleistungen gebracht hat. Auf mich wirkt er sehr frustriert."

Er sei selbst schon in ähnlichen Situationen gewesen, sagte Rooney: "Man konnte ja sehen, wie er die Arme in die Luft geworfen hat."

Ein weiteres Indiz für Bellinghams Unzufriedenheit: "Er ist ein Aushängeschild für England und Real Madrid. Und doch habe ich noch nicht gehört, dass er sich geäußert hat." Das aber erwarte er von einem Spiel von Bellinghams Kaliber: "Mir sagt das, dass er noch nicht richtig im Turnier angekommen ist."

Bellingham köpfte England gegen Serbien zum 1:0-Auftaktsieg. Wie viele andere englische Spieler auch, enttäuschte er anschließend bei den Unentschieden gegen Dänemark (1:1) und Slowenien (0:0). Der Champions-League-Sieger gab hinterher zu, "komplett tot" gewesen zu sein. England qualifizierte sich als Gruppensieger für das Achtelfinale. Dort treffen Bellingham und seine Mitspieler am Sonntag auf die Slowakei.

Rooney hofft, dass sich Bellinghams Frust nicht auf die falsche Art und Weise entlädt: "Man will Spieler, die mehr von ihren Mannschaftskameraden fordern. Ich glaube, das ist es, was er versucht. Das ist dann nicht als Kritik zu verstehen, sondern eher als Ansporn. Aber man muss aufpassen, dass man es nicht übertreibt und eine dumme Rote Karte bekommt."

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