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Fussball

Risikospiel Münster gegen Bielefeld verlegt

SID
Am 8. Spieltag kam es beim Duell zwischen dem VfL Osnabrück und Münster zu Ausschreitungen
© Getty

Papst Benedikt XVI. und die Randale beim Auswärtsspiel in Osnabrück haben eine Verlegung des Westfalen-Derbys zwischen Drittligist Preußen Münster und Arminia Bielefeld bewirkt.

Das ursprünglich für den 24. September angesetzte Spiel zwischen dem Regionalliga-Meister und dem Zweitliga-Absteiger wird nun am 8. Oktober um 13.30 Uhr angepfiffen.

Mit der Verschiebung, die in enger Abstimmung mit den beteiligten Vereinen und der Zentralen Einsatzstelle für Sporteinsätze (ZIS) in Dortmund erfolgt sei, entspreche man auch einem Wunsch der Innenministerkonferenz, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit.

Die Innenministerkonferenz hatte die Verlegung der als Risikospiel eingestuften Partie aufgrund der zeitlichen Überschneidung mit dem Papstbesuch in Deutschland und des damit verbundenen Bedarfs an Einsatzkräften beantragt.

Am 8. Spieltag war es beim Duell der beiden Friedensstädte Osnabrück und Münster zu Ausschreitungen gekommen, bei denen 29 Personen, darunter fünf Polizisten, verletzt worden waren, einige von ihnen schwer.

Ausgangspunkt für die Auseinandersetzungen im Stadion an der Bremer Brücke in Osnabrück war das von VfL-Fans präsentierte Duplikat einer Fahne der Münsteraner Ultras, die diese in der vergangenen Saison in einem Zugabteil vergessen hatten.

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