Schade sauer auf eigene Fans

SID
Schade kritisiert die eigene Anhängerschaft
© getty

Geschäftsführer Michael Schade von Bayer Leverkusen hat sich nach dem Pokal-Erfolg bei Viktoria Köln (6:0) von einem kleinen Teil der eigenen Fans distanziert. "Das ist nur eine Minderheit, die uns wieder in Verruf bringt. Aber ich schäme mich für das Plakat und die Pyros", sagte der Bayer-Boss angesichts der Vorfälle im Sportpark Höhenberg.

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Kurz vor dem Anpfiff hatten Chaoten im Bayer-Block reichlich Pyrotechnik gezündet. Zudem hatte es hinter der Tribüne noch ein kleines Feuerwerk gegeben.

Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) hatte nach kurzer Diskussion mit seinen Mitstreitern trotz der Nebelschwaden auf dem Feld das Match aber pünktlich angepfiffen.

"Die Fans haben ihr Versprechen, keine Pyros mehr zu zündeln, nicht eingehalten. Sie haben ihr Wort gebrochen. Das ist sehr ärgerlich und tut mir weh", sagte Schade mit Blick auf Absprachen mit der Bayer-Fanszene.

Noch schlimmer fand der 62-Jährige ein großes Plakat, auf dem die Bayer-Fans alle Kölner Fans massiv beleidigt hatten. "Das gehört sich nicht und hat auf einem Fußballplatz nichts zu suchen", kritisierte Schade und fügte hinzu: "Mit solchen Problemen haben auch andere Vereine zu tun."

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