"Das ist eine Schande": Szene mit Ilkay Gündogan sorgt für Empörung

Von Felix Götz
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© getty

Beim 5:1-Sieg der DFB-Auswahl zum EM-Auftakt gegen Schottland hat Ryan Porteous Ilkay Gündogan heftig gefoult. Anschließend bekam der 25-jährige Innenverteidiger Kritik ab.

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"Dieses Foul kann man nicht entschuldigen, das ist eine Schande", schimpfte der ehemalige englische Nationalspieler Chris Sutton in seiner Funktion als BBC-Experte.

"Das ist eine klare Rote Karte, ein Bein-Brecher, ein skandalöses Foulspiel. So etwas kann man in keiner Ära des Fußballs machen. Er weiß, was er tut, er geht so hoch rein", meinte der frühere Stürmer von Celtic Glasgow weiter.

Porteous hatte Gündogan brutal im Strafraum umgetreten. Anschließend flog der Profi des englischen Klubs FC Watford mit der Roten Karte vom Platz, Kai Havertz verwandelte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den fälligen Elfmeter zum zwischenzeitlichen 3:0.

Robin Gosens: "Das ist ja Wahnsinn"

"Das ist unsportlich, das ist dunkelrot. Das ist ja Wahnsinn", echauffierte sich auch der deutsche Nationalspieler Robin Gosens bei MagentaTV.

Ex-DFB-Kapitän Michael Ballack sah es ähnlich: "Er nimmt die Verletzung voll in Kauf. Das ist mehr als eine Rote Karte. Ein Wunder, dass er wieder aufgestanden ist."

Gündogan selbst nahm die Attacke im Nachhinein erstaunlich gelassen hin: "Er geht zwar gefährlich rein, wollte aber auch den Ball treffen, denke ich. Ich glaube, ich habe Glück gehabt und, wie es aussieht, stabile Bänder. Da ist nichts kaputt gegangen."