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Fussball

DFB-Team: Kehrer nach CL-Finale enttäuscht - Ginter schwärmt von Havertz

Von SPOX
Thilo Kehrer unterlag im Champions-League-Finale mit PSG dem FC Bayern.

Vor dem Nations-League-Spiel gegen Spanien haben sich Thilo Kehrer und Matthias Ginter unter anderem zum Champions-League-Finale und dem kurz vor einem Wechsel zum FC Chelsea stehenden Kai Havertz geäußert.

Hier gibt es die wichtigsten Aussagen von der Medienrunde des DFB, an der auch SPOX und Goal teilnahmen.

Thilo Kehrer über ...

... das Champions-League-Finale: "Die Enttäuschung nach dem Spiel war natürlich groß. Es hat ein paar Tage gedauert, das abzuhaken. Wenn man sich den Spielverlauf und die Chancen ansieht, die wir hatten, ist es sehr bitter. Aber jetzt gibt es neue Ziele. So ist Fußball. Mein Fokus liegt auf der Nationalmannschaft."

... seine kurze Pause: "Da wir in der Quarantänezeit wenig Fußball hatten, bin ich persönlich froh, dass es direkt weitergeht. Ich bin gut im Rhythmus. Deswegen habe ich nicht das Gefühl, dass ich noch Urlaub brauche."

... die abgelaufene Saison aus persönlicher Sicht mit seiner langwierigen Fußverletzung: "Es war nicht einfach, aber die Erfahrung mit der Verletzung hat mir auch gutgetan, weil es meine erste größere war und ich dadurch gelernt habe, mich wieder heranzukämpfen. Ich möchte an meine gute Entwicklung anknüpfen, weiter reifen und so viele Spiele wie möglich machen. Für mich ist es immer wichtig, mich von meiner besten Seite zu präsentieren."

... den nächsten Gegner Spanien: "Sie sind eine junge Mannschaft, die sich wie wir im Umbruch befindet und bei denen auch ein paar Debütanten dabei sind. Viele von ihnen kehren aus dem Urlaub zurück, deshalb weiß man nicht, wie sie drauf sein werden."

... die Verfassung des DFB-Teams hinsichtlich der EM im kommenden Jahr: "Wir haben schon im letzten Jahr als Mannschaft gut zusammengefunden und eine positive Entwicklung genommen. Wir wären aus meiner Sicht schon für die EM 2020 bereit gewesen. Im kommenden Jahr werden wir es erst recht sein."

... seine bevorzugte Position: "Ich bin 23 Jahre alt, ich lege mich nicht auf eine Position fest, weil ich sehr flexibel bin. Es ist kein Problem für mich, auch als Innenverteidiger zu spielen.

... sein bevorzugtes System: "Wir haben hier bei der Nationalmannschaft ja sowohl mit einer Dreier- als auch mit einer Viererkette gespielt und mit beiden Systemen sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir werden herausarbeiten, welches System das bessere für uns ist. Das hängt natürlich auch immer vom Gegner ab. Wichtig ist, dass wir unsere Spielphilosophie beibehalten. Wir wollen immer den Ball haben und mit Dynamik nach vorne spielen."

... sein BWL-Studium: "Ich habe ein kleines Mini-BWL-Studium während der Corona-Pause angefangen. Jetzt habe ich nicht mehr so viel Zeit wie in den vergangenen Monaten, versuche aber weiter dran zu bleiben."

Matthias Ginter über ...

... seine Entscheidung, bei Borussia Mönchengladbach zu bleiben: "Es gab ein paar Anfragen, aber es war nie so, dass ich gesagt habe: 'Ich will aus Gladbach weg!' Warum? Weil ich mich sehr wohl fühle und einfach alles passt. Jetzt spielen wir auch noch in der Champions League. Deshalb sehe ich keinen Grund, Gladbach zu verlassen."

... seine Meinung zur Nations League: "Am Anfang war ich ein bisschen skeptisch, weil ich das Gefühl hatte, es würden mehr Spiele auf uns zukommen. Aber die Anzahl von Spielen ist eigentlich gleich, mit dem Unterschied, dass es jetzt noch gegen etwas stärkere Gegner geht. Für uns als Mannschaft ist es wichtig, auf höchstem Niveau getestet zu werden. Das sind Tests in Wettkampfform. Mit Spanien und der Schweiz kommen zwei starke Gegner auf uns zu, die uns zeigen werden, wo wir stehen."

... den Umbruch beim DFB und seine Form: "Wir haben uns als Mannschaft gut entwickelt, auch wenn natürlich noch nicht alles perfekt ist und wir jetzt eine längere Pause hatten. Bei mir ist es so, dass ich mich sehr gut fühle. Ich bin jetzt schon seit einem Monat in der Vorbereitung. Es jetzt aber direkt mit einem so starken Gegner wie Spanien oder auch der Schweiz zu tun zu bekommen, ist natürlich schon ein wenig ungewohnt."

... seine Rolle in der Defensive: "Wenn man zur Nationalmannschaft kommt, möchte man die Rolle, die man im Verein innehat, natürlich nicht ablegen. Es ist aber so, dass wir viele Weltklasse-Spieler in unseren Reihen haben, die zum Teil auch zu den Kapitänen ihrer Mannschaften gehören. Ich will Verantwortung übernehmen. Was meine Position angeht: Ich sehe mich in erster Linie als Innenverteidiger, kann aber auch rechts in der Kette spielen oder halbrechts, wenn wir mit einer Dreierkette spielen."

... den sich anbahnenden Wechsel von Kai Havertz zum FC Chelsea: "Er ist tiefenentspannt, sowohl auf als auch neben dem Platz. Man hat das Gefühl, dass es ihn nicht so sehr interessiert, was geschrieben wird und er stattdessen einfach sein Ding macht."

... Havertz' Qualitäten: "Es (ein Wechsel zu Chelsea; d. Red.) kann der nächste Schritt für ihn sein. Er hat absolutes Potenzial dazu. Er ist ein sehr guter Junge, der ruhig ist und immer versucht alles, aufzusagen. Die Ruhe, die er mitbringt, ist auch eine Qualität. Deshalb glaube ich nicht, dass er sich jetzt irgendwie von den Spekulationen verrückt machen lässt."

Nations League: Der erste Spieltag in Liga A

DatumAnpfiffAustragungsortHeimGastGruppe
3. September20:45 UhrStuttgartDeutschlandSpanienA4
3. September21:45 UhrLwiwUkraineSchweizA4
4. September20:45 UhrFlorenzItalienBosnien und HerzegowinaA1
4. September20:45 UhrAmsterdamNiederlandePolenA1
5. September17:00 UhrReykjavikIslandEnglandA2
5. September20:45 UhrKopenhagenDänemarkBelgienA2
5. September19:45 UhrPortoPortugalKroatienA3
5. September20:45 UhrSolnaSchwedenFrankreichA3
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