DFB-Team: Diese Spieler liefen nur einmal für die deutsche Nationalmannschaft auf

 
Neben den Rekordnationalspielern Matthäus, Lahm oder Klose gibt es auch solche Profis, die nach ihrem Debüt für das DFB-Team gar nicht mehr berücksichtigt werden. Wir haben die Liste mit den deutschen One-Hit-Wondern zusammengestellt.
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Neben den Rekordnationalspielern Matthäus, Lahm oder Klose gibt es auch solche Profis, die nach ihrem Debüt für das DFB-Team gar nicht mehr berücksichtigt werden. Wir haben die Liste mit den deutschen One-Hit-Wondern zusammengestellt.
MARVIN COMPPER (Debüt beim 1:2 gegen England 2008): Der erste deutsche Nationalspieler Hoffenheims versuchte sich nach seinem DFB-Abenteuer noch weitere Jahre in der Bundesliga (später auch RB) und beendete im Sommer 2020 seine Karriere.
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MARVIN COMPPER (Debüt beim 1:2 gegen England 2008): Der erste deutsche Nationalspieler Hoffenheims versuchte sich nach seinem DFB-Abenteuer noch weitere Jahre in der Bundesliga (später auch RB) und beendete im Sommer 2020 seine Karriere.
MARCO REICH (Debüt beim 3:3 gegen Kolumbien 1999): Neben Lautern-Kollege Michael Ballack galt er als eine der großen Hoffnungen des deutschen Fußballs – allerdings zu einer Zeit, als die DFB-Elf eine sehr schwere Phase durchlief.
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MARCO REICH (Debüt beim 3:3 gegen Kolumbien 1999): Neben Lautern-Kollege Michael Ballack galt er als eine der großen Hoffnungen des deutschen Fußballs – allerdings zu einer Zeit, als die DFB-Elf eine sehr schwere Phase durchlief.
HANNO BALITSCH (Debüt beim 1:3 gegen Spanien 2003): Feierte gemeinsam mit Tobias Rau und Benny Lauth damals sein Debüt, jedoch blieb es bei ihm leider dabei. Immerhin durfte er noch einmal für den DFB im DFL-Allstar-Spiel ran.
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HANNO BALITSCH (Debüt beim 1:3 gegen Spanien 2003): Feierte gemeinsam mit Tobias Rau und Benny Lauth damals sein Debüt, jedoch blieb es bei ihm leider dabei. Immerhin durfte er noch einmal für den DFB im DFL-Allstar-Spiel ran.
ZOLTAN SEBESCEN (Debüt beim 1:2 gegen die Niederlande 2000): Als "Mutter aller Eintagsfliegen“ wurde sein Auftritt später bezeichnet, der als einer der schlechtesten in die Geschichte einging. Verantwortete beide Tore und wurde zur Halbzeit ausgewechselt
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ZOLTAN SEBESCEN (Debüt beim 1:2 gegen die Niederlande 2000): Als "Mutter aller Eintagsfliegen“ wurde sein Auftritt später bezeichnet, der als einer der schlechtesten in die Geschichte einging. Verantwortete beide Tore und wurde zur Halbzeit ausgewechselt
PAUL STEINER (Debüt beim 1:0 gegen Dänemark 1990): Im abschließenden Härtetest vor der WM gab der langjährige Kölner sein Debüt, bei der Endrunde durfte er den WM-Pokal schließlich nur von der Bank aus bejubeln.
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PAUL STEINER (Debüt beim 1:0 gegen Dänemark 1990): Im abschließenden Härtetest vor der WM gab der langjährige Kölner sein Debüt, bei der Endrunde durfte er den WM-Pokal schließlich nur von der Bank aus bejubeln.
NIKLAS STARK (Debüt beim 6:1 gegen Nordirland 2019): Kein anderer Feldspieler musste so lange auf sein Debüt nach der ersten Nominierung warten wie der Herthaner (8 Spiele). Wegen einer Gesichtsverletzung gibt es nur Masken-Bilder im DFB-Trikot von ihm.
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NIKLAS STARK (Debüt beim 6:1 gegen Nordirland 2019): Kein anderer Feldspieler musste so lange auf sein Debüt nach der ersten Nominierung warten wie der Herthaner (8 Spiele). Wegen einer Gesichtsverletzung gibt es nur Masken-Bilder im DFB-Trikot von ihm.
DIEGO DEMME (Debüt beim 7:0 gegen San Marino 2017): Beim Stand von 6:0 durfte der damalige Leipziger 14 Minuten lang gegen eine der schlechtesten Nationen der WM-Qualifikation ran. Für den großen Unterschied sorgte er offenbar nicht.
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DIEGO DEMME (Debüt beim 7:0 gegen San Marino 2017): Beim Stand von 6:0 durfte der damalige Leipziger 14 Minuten lang gegen eine der schlechtesten Nationen der WM-Qualifikation ran. Für den großen Unterschied sorgte er offenbar nicht.
TOBIAS WEIS (Debüt beim 7:2 gegen die Arabischen Emirate 2009): 40 Grad im Schatten, 34 Minuten Spielzeit. So liest sich Weis‘ komplette DFB-Karriere, der mittlerweile als Pinsabäcker sein Unwesen treibt und bereits sein drittes Restaurant eröffnete.
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TOBIAS WEIS (Debüt beim 7:2 gegen die Arabischen Emirate 2009): 40 Grad im Schatten, 34 Minuten Spielzeit. So liest sich Weis‘ komplette DFB-Karriere, der mittlerweile als Pinsabäcker sein Unwesen treibt und bereits sein drittes Restaurant eröffnete.
KARL-HEINZ PFLIPSEN (Debüt beim 4:3 gegen die USA 1993): In den Jugendmannschaften lief er mehr als 40 Mal auf, für die Profis nur einmal. Klagte später gegen seinen Klub Borussia Mönchengladbach 85.000 Mark Urlaubsgeld ein.
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KARL-HEINZ PFLIPSEN (Debüt beim 4:3 gegen die USA 1993): In den Jugendmannschaften lief er mehr als 40 Mal auf, für die Profis nur einmal. Klagte später gegen seinen Klub Borussia Mönchengladbach 85.000 Mark Urlaubsgeld ein.
OLIVER RECK (Debüt beim 9:1 gegen Lichtenstein 1996): Was ist die größere Kunst, 9 Tore gegen Lichtenstein zu schießen oder einen Gegentreffer zu bekommen? Der Ex-Stiefvater von Pierre-Michel Lassoga durfte auf jeden Fall nie wieder den DFB-Kasten hüten.
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OLIVER RECK (Debüt beim 9:1 gegen Lichtenstein 1996): Was ist die größere Kunst, 9 Tore gegen Lichtenstein zu schießen oder einen Gegentreffer zu bekommen? Der Ex-Stiefvater von Pierre-Michel Lassoga durfte auf jeden Fall nie wieder den DFB-Kasten hüten.
DIETMAR BEIERSDORFER (Debüt beim 1:0 gegen Belgien 1991): Ein Rumpelsieg gegen die Roten Teufel war alles, was der spätere HSV-Vorstand in seiner DFB-Vita aufzählen darf. Die Konkurrenz aus Brehme, Helmer, Kohler und Co. war einfach zu groß.
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DIETMAR BEIERSDORFER (Debüt beim 1:0 gegen Belgien 1991): Ein Rumpelsieg gegen die Roten Teufel war alles, was der spätere HSV-Vorstand in seiner DFB-Vita aufzählen darf. Die Konkurrenz aus Brehme, Helmer, Kohler und Co. war einfach zu groß.
MARTIN MAX (Debüt beim 0:1 gegen Argentinien 2002): Wurde zweimal Torschützenkönig in der Bundesliga, beim DFB-Team reichte es aus unerfindlichen Gründen aber nur für acht Einsatzminuten. Sein Sohn hatte bisher auch noch kein Glück beim DFB.
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MARTIN MAX (Debüt beim 0:1 gegen Argentinien 2002): Wurde zweimal Torschützenkönig in der Bundesliga, beim DFB-Team reichte es aus unerfindlichen Gründen aber nur für acht Einsatzminuten. Sein Sohn hatte bisher auch noch kein Glück beim DFB.
SEBASTIAN JUNG (Debüt beim 0:0 gegen Polen 2014): Als erster Eintracht-Spieler seit Horst Heldt durfte Jung für das DFB-Team ran, nach einem einzigen Einsatz war die Euphorie aber wieder verflogen. Nach Stationen bei Wolfsburg und Hannover vereinslos.
© imago images / Claus Bergmann
SEBASTIAN JUNG (Debüt beim 0:0 gegen Polen 2014): Als erster Eintracht-Spieler seit Horst Heldt durfte Jung für das DFB-Team ran, nach einem einzigen Einsatz war die Euphorie aber wieder verflogen. Nach Stationen bei Wolfsburg und Hannover vereinslos.
RENE SCHNEIDER (Debüt beim 0:0 gegen Südafrika 1996): Durfte im Vorfeld der EM 90 Minuten lang A-Nationalmannschaftsluft schnuppern, danach nie wieder. Dafür spielt seine eigene Akademie „FC Förderkader Rene Schneider“ heute in der Verbandsliga.
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RENE SCHNEIDER (Debüt beim 0:0 gegen Südafrika 1996): Durfte im Vorfeld der EM 90 Minuten lang A-Nationalmannschaftsluft schnuppern, danach nie wieder. Dafür spielt seine eigene Akademie „FC Förderkader Rene Schneider“ heute in der Verbandsliga.
MARK UTH (Debüt beim 0:3 gegen die Niederlande 2018): Bei einer der höchsten DFB-Klatschen der Neuzeit debütierte der Stürmer, sein Empfehlungsschreiben für weitere Einsätze ist dementsprechend kurz.
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MARK UTH (Debüt beim 0:3 gegen die Niederlande 2018): Bei einer der höchsten DFB-Klatschen der Neuzeit debütierte der Stürmer, sein Empfehlungsschreiben für weitere Einsätze ist dementsprechend kurz.
ANDRE HAHN (Debüt beim 0:0 gegen Polen 2014): In der besten Phase seiner Karriere erfolgte das DFB-Debüt sowie der Wechsel nach Gladbach. Weder bei den Fohlen noch beim HSV wurde er glücklich und kehrte 2018 zum FCA zurück. Dort meist nur Reservist.
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ANDRE HAHN (Debüt beim 0:0 gegen Polen 2014): In der besten Phase seiner Karriere erfolgte das DFB-Debüt sowie der Wechsel nach Gladbach. Weder bei den Fohlen noch beim HSV wurde er glücklich und kehrte 2018 zum FCA zurück. Dort meist nur Reservist.
OLIVER SORG (Debüt beim 0:0 gegen Polen 2014): Der neunfache U21-Nationalspieler wechselte 2015 nach neun Jahren Freiburg für 3,5 Mio. nach Hannover. Nach dem Abstieg 2019 ging es zum Club, der sich dramatisch vor dem Abstieg in Liga drei rettete.
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OLIVER SORG (Debüt beim 0:0 gegen Polen 2014): Der neunfache U21-Nationalspieler wechselte 2015 nach neun Jahren Freiburg für 3,5 Mio. nach Hannover. Nach dem Abstieg 2019 ging es zum Club, der sich dramatisch vor dem Abstieg in Liga drei rettete.
CHRISTIAN GÜNTER (Debüt beim 0:0 gegen Polen 2014): Seit 2006 beim Sportclub, ist der Linksverteidiger nicht aus dem Streich-Team wegzudenken. Der Kapitän bereitete in der Saison 2019/20 starke zehn Treffer vor. Klopft der Bundestrainer nochmal an?
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CHRISTIAN GÜNTER (Debüt beim 0:0 gegen Polen 2014): Seit 2006 beim Sportclub, ist der Linksverteidiger nicht aus dem Streich-Team wegzudenken. Der Kapitän bereitete in der Saison 2019/20 starke zehn Treffer vor. Klopft der Bundestrainer nochmal an?
MAXIMILIAN ARNOLD (Debüt beim 0:0 gegen Polen 2014): Durchlief alle DFB-Jugendteams, Löw berücksichtigt ihn jedoch nicht. Bereits mit 15 Jahren schloss er sich den Wölfen an (insgesamt 273 Einsätze) und ist seit Jahren Leistungsträger.
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MAXIMILIAN ARNOLD (Debüt beim 0:0 gegen Polen 2014): Durchlief alle DFB-Jugendteams, Löw berücksichtigt ihn jedoch nicht. Bereits mit 15 Jahren schloss er sich den Wölfen an (insgesamt 273 Einsätze) und ist seit Jahren Leistungsträger.
YANNICK GERHARDT (Debüt beim 0:0 gegen Italien 2016): Stolze 13 Millionen ließ sich der VfL vor vier Jahren den variablen Linksfuß kosten, wenige Monate später debütierte er beim DFB. Hat eine durchwachsene Saison hinter sich (18 Bundesliga-Spiele).
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YANNICK GERHARDT (Debüt beim 0:0 gegen Italien 2016): Stolze 13 Millionen ließ sich der VfL vor vier Jahren den variablen Linksfuß kosten, wenige Monate später debütierte er beim DFB. Hat eine durchwachsene Saison hinter sich (18 Bundesliga-Spiele).
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