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Fussball

Ayhan: "Bin enttäuscht vom DFB"

Von Adrian Bohrdt
Kaan Ayhan gab in der vergangenen Saison sein Bundesliga-Debüt für Schalke
© getty

Schalkes Shootingstar Kaan Ayhan hat in einem Interview seine Entscheidung für die türkische Nationalmannschaft erklärt und zeigte sich frustriert, wenngleich die endgültige Wahl für den Deutsch-Türken noch aussteht. Mit Königsblau hat der 19-Jährige noch viel vor.

"Ich war enttäuscht vom DFB und mache kein Geheimnis daraus. Ich hab lange gewartet und am Ende auch aus Frust gehandelt", erklärte Ayhan im Interview mit der "Bild". Nach 28 Spielen im deutschen Juniorenbereich entschied er sich für die türkische U 21, könnte aber nochmal zurückwechseln: "Für die A-Nationalmannschaft habe ich mich aber noch nicht festgelegt."

Allerdings sitzt sein Frust über den DFB nach wie vor tief: "Ich habe bei der U-17-WM noch für Deutschland gespielt, danach aber nichts mehr gehört. Aufgrund meiner guten Entwicklung war es für mich nicht nachvollziehbar."

"Mein Ziel ist es, Stammspieler zu bleiben"

Bei Schalke dagegen avancierte er in der vergangenen Rückrunde zum Stammspieler und will seinen Posten im Abwehrzentrum verteidigen: "Die neue Saison sollte so anfangen, wie die letzte aufgehört hat. Mein Ziel ist es, Stammspieler zu bleiben. Wenn alle fit sind, wird der Konkurrenzkampf natürlich brutal."

Zoff drohe aber nicht: "Wir haben dafür zu viel Team-Charakter. Klar ist man sauer, wenn man nicht spielt. In der Hinrunde war es hart für mich. Ich war mal drei Wochen nicht im Kader, habe viel mit meinem Berater Thorsten Weck und meiner Familie gesprochen. An meiner Leistung hat es nicht gelegen."

Stattdessen, so Ayhan weiter, stehen Defensivspieler mehr im Fokus: "Bei Offensivspielern wie Max Meyer sind Fehler schneller zu verzeihen." Langfristig ist für den Innenverteidiger in jedem Fall der Meistertitel mit Königsblau das Ziel: "Ich hoffe es. Wir wollen uns weiter steigern - und unschlagbar ist Bayern nicht, das hat man zuletzt gesehen."

Alle Infos zu Kaan Ayhan

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