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Fussball

"Wir müssen uns keine Sorgen machen"

Von Für SPOX in Düsseldorf: Stefan Rommel
Konnte mit seinen Dribblings keine Gefahr erzeugen: Mittelfeldspieler Piotr Trochowski
© Getty

Der Länderspielauftakt der deutschen Nationalmannschaft ging bei der 0:1-Heimniederlage gegen Norwegen mächtig in die Hose. Mittelfeldakteur Piotr Trochowski stand SPOX kurz nach dem Spiel Rede und Antwort.

Der Hamburger selbst erwischte einen schwachen Start ins neue Jahr und förderte seine Stärken wie Dribblings und Flanken viel zu selten und zu unproduktiv zu Tage. Im SPOX-Interview erklärt er, was insgesamt falsch lief, was das größte Manko war und warum eine Krisensitzung nicht vonnöten ist.

SPOX: 0:1 gegen Norwegen, der Start ins Länderspieljahr 2009 ist gründlich misslungen. Haben Sie schon eine Erklärung für die 90 Minuten?

Piotr Trochowski: Kurz nach dem Spiel ist das immer schwer einzuordnen. Eigentlich wussten wir, was auf uns zukommt. Aber wir haben heute unser Spiel nicht umgesetzt. Wir hatten zu wenig Bewegung und konnten die Norweger so kaum unter Druck setzen.

SPOX: 2009 fängt so an, wie 2008 endete: Mit einer Niederlage.

Trochowski: Natürlich sind wir enttäuscht. Wir haben uns einiges vorgenommen und hätten uns einen anderen Start gewünscht.

SPOX: War es eine Frage der fehlenden Einstellung gegen einen weniger prominenten Gegner?

Trochowski: Das kann man so nicht sagen. Die Einstellung hat gepasst. Nur mit der Umsetzung hat es nicht funktioniert. Aber wenn man 0:1 verliert, findet man wenige Argumente für sich. Dann kann man nicht viel sagen.

SPOX: Und woran lag es jetzt speziell?

Trochowski: Norwegen stand wie erwartet sehr tief und hat fast nur verteidigt. Wobei man auch sagen muss, dass sie mit ihren Kontern auch gefährlich waren. Wir haben keine Lösungen gefunden für die Probleme, die wir hatten.

SPOX: Deutschland hatte kaum Torchancen...

Trochowski: Wir haben es dann immer wieder mit Flanken aus dem Halbfeld und Weitschüssen versucht. Aber auch das war nicht so gefährlich wie sonst.

SPOX: Was war das größte Manko im deutschen Spiel?

Trochowski: Wir haben zu langsam und zu statisch gespielt. Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel schnell zu machen. Das hätten wir umsetzen müssen, um die nötigen Lücken zu reißen und da dann die Bälle reinzuspielen. Das haben wir leider nicht geschafft.

SPOX: Norwegen galt auf Grund seiner Spielweise als Kopie der kommenden Qualifikationsgegner Liechtenstein und Wales. Ein 0:1 macht nicht unbedingt Mut.

Trochowski: Das stimmt. Aber wir müssen uns trotzdem keine Sorgen machen. Wir wissen, dass wir stark genug sind. Wir müssen jetzt keine Krisensitzung einberufen und alles über den Haufen werfen, was wir in letzter Zeit gemacht haben.

Deutschland - Norwegen: Daten und Fakten zum Spiel

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