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Fussball

Toni Kroos nach Wechsel-Frust: "Zeigt, dass ich richtig Bock habe"

Von Justin Kraft
Toni Kroos war nach seiner Auswechslung in der Champions League frustriert - hegt aber keine negativen Gefühle gegen Carlo Ancelotti.

Toni Kroos hat sich zu seinem deutlich erkennbaren Frust nach der Auswechslung durch Trainer Carlo Ancelotti in der Champions League gegen den FC Chelsea geäußert. "Ich glaube nicht, dass irgendwas passiert ist, was man sich zum Vorwurf machen muss", sagte der Nationalspieler in seinem wöchentlichen Podcast Einfach mal Luppen zu Bruder Felix.

Er sei in diesem Moment "auf den Trainer, nicht auf den Menschen" sauer gewesen. Und auch wenn es von außen negativ aufgefasst worden sei, so habe er das nicht als negative Emotion verbucht. "Das hat mir natürlich nicht gefallen, das ist klar, aber das zeigt schon auch, dass ich Bock habe, da auf dem Platz zu stehen und zu helfen", sagte der Rio-Weltmeister.

Als Spieler habe der 32-Jährige immer "ein Gefühl auf dem Platz. Manchmal deckt sich das mit dem, wie man es von außen sieht, manchmal nicht. Trotzdem hat man schon ein paar Spiele gemacht." Gegen Chelsea habe dieses ihm gesagt, dass es gut für ihn laufe.

Ein klärendes Gespräch mit Ancelotti sei aber nicht nötig gewesen. "Das wurde weggelächelt", sagte der Mittelfeldstratege: "Es gibt auf diesem Level viele Trainer, die das mehr persönlich nehmen als ein Carlo beispielsweise." Er habe "ein überragendes Verhältnis" zum 62-Jährigen.

Kroos: Das wäre "größte Enttäuschung meiner Karriere"

Nach Abpfiff gab es einen weiteren Aufreger, als Kroos mit einer Geste auf sich aufmerksam machte, die viele Fans von Mason Mount kennen. "Es gab ja eine Vorgeschichte, die nicht wegzudiskutieren war", erklärte der Real-Star, klärte aber auf: "Das war völliger Blödsinn. Ich habe wirklich nichts dagegen, mich auch mal über jemanden lustig zu machen oder wenn sich mal jemand über mich lustig macht." Aber das wäre in seinen Augen direkt nach dem Ausscheiden des Gegners "respektlos gewesen". Kroos habe lediglich unter schwierigen Lichtverhältnissen seinen Sohn auf der Tribüne gesucht.

Mit Real Madrid steht der Deutsche nicht nur im Halbfinale der Champions League, sondern auch an der Tabellenspitze der spanischen Liga. "Wenn wir uns das noch nehmen lassen, wäre das höchstwahrscheinlich die größte Enttäuschung meiner Karriere", stellte Kroos fest. Aktuell stehen die Königlichen nach 32 Spieltagen mit einem Spiel und 15 Punkten mehr vor dem FC Barcelona.

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