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Fussball

Ilkay Gündogans bitterster Abend mit Manchester City: "Da bricht eine Welt zusammen"

Ilkay Gündogan hat mit Manchester City den Gewinn der Königsklasse verpasst.

Des einen Freud ist des anderen Leid: Während mit Kai Havertz, Timo Werner und Antonio Rüdiger in den kommenden Tagen drei Champions-League-Sieger ins EM-Trainingslager des DFB einsteigen, kommt lkay Gündogan als Verlierer nach Seefeld. Das 0:1 gegen den FC Chelsea war bereits die zweite Endspiel-Pleite für den Mittelfeldspieler von Manchester City.

Da stand er also wieder, mit den Händen in den Hüften und leerem Blick in Richtung des Pokals, den er so gerne gen Himmel gestreckt hätte. Nach dem 1:2 im Finale von Wembley mit Borussia Dortmund gegen den FC Bayern vor acht Jahren war das 0:1 mit Manchester City gegen den FC Chelsea bereits die zweite Niederlage für Ilkay Gündogan in einem Endspiel der Königsklasse.

"Es tut so weh", schrieb Gündogan am Tag nach dem Rückschlag bei Twitter. "Heute noch mehr als gestern, um ehrlich zu sein." Bei der deutschen Nationalmannschaft litten am Samstagabend einige seiner Kollegen mit ihm mit.

"Es hat mir sehr leid getan für die Jungs, die Fans und den Verein. Ich hätte ihnen diesen Titel sehr gegönnt", sagte der langjährige City-Profi Leroy Sane bei einer Medienrunde am Sonntag.

Emre Can leidet mit Ilkay Gündogan: "Der schlimmste Schmerz"

Und Emre Can, der 2018 im Königsklassen-Finale mit dem FC Liverpool an Real Madrid gescheitert war, erklärte gegenüber SPOX und Goal: "Da bricht eine Welt zusammen. Es ist der schlimmste Schmerz, ein Champions-League-Finale zu verlieren. Da braucht man auch ein paar Tage, um das zu verarbeiten."

Gündogan bekomme dafür aber die nötige Zeit, ergänzte Can, und werde danach "Profi genug sein", um seinen Fokus voll auf die Europameisterschaft zu richten. Bundestrainer Joachim Löw versprach derweil, den Mittelfeldspieler (17 Tore und fünf Vorlagen in der nun abgeschlossenen Saison) "in unserem Kreis wieder aufzubauen".

Der City-Profi soll - ebenso wie Chelseas Helden Kai Havertz, Timo Werner und Antonio Rüdiger - am Donnerstag zum DFB-Tross stoßen, der sich noch bis zum 6. Juni in Seefeld auf die EM (11. Juni bis 11. Juli) vorbereitet.

DFB-Team: England-Legionäre um Gündogan dürfen einreisen

Auch eine gemeinsame Weiterreise zur Generalprobe am 7. Juni in Düsseldorf gegen Lettland ist nicht in Gefahr, wie der DFB am Sonntag mitteilte. Weil Gündogan und Co. das Virusvariantengebiet Großbritannien bereits am 27. Mai verlassen haben, müssten sie bei ihrer Ankunft in Deutschland nicht in Quarantäne. Darüber habe das Bundesinnenministerium DFB-Direktor Oliver Bierhoff informiert.

Auch ihre Rückkehr auf die Insel am Sonntag änderte daran nichts: Weil sie nicht länger als 24 Stunden vor Ort waren, wurde ihr Trip als Durchreise gewertet.

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