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Fussball

Champions League - Stimmen zum Triumph des FC Chelsea über Manchester City

Von SPOX
Antonio Rüdiger, FC Chelsea

Der FC Chelsea hat dank Kai Havertz mit 1:0 gegen Manchester City im Finale der Champions League gewonnen und somit nach 2012 zum zweiten Mal den Henkelpott geholt. Bei den Blues war die Begeisterung nach der Partie entsprechend groß, während beim Team von Pep Guardiola große Enttäuschung herrschte. Die Stimmen zum Spiel.

Die Stimmen und Reaktionen von Sky, DAZN und den Pressekonferenzen in der Übersicht.

Kai Havertz (FC Chelsea) über ...

... den Sieg: "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Wir haben es verdient. Ich habe lange darauf gewartet. Ich habe 15 Jahre für diesen Moment gearbeitet."

... seine Familie: "Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. Seitdem ich fünf, sechs Jahre alt bin erinnere ich an jedes Champions-League-Finale.Meine Familie ist im Stadion, denen habe ich alles zu verdanken. Schon mit meinem Bruder habe ich jedes Tor im Garten nachgespielt."

... das Tor: "Mason (Mount; Anm. d. Red.) hat den Ball gut behauptet und dann hat sich da eine Lücke aufgetan. Es waren Millisekunden. Ich hatte natürlich auch ein bisschen Glück, dass der Ball beim Torwart unten durchrutscht. Ich hatte auch erst ein bisschen Sorge, dass der Ball nicht reingeht. Aber zum Glück habe ich ihn reingemacht, ansonsten wäre ich wieder der Depp gewesen."

... seinen 80-Millionen-Rucksack: "Das interessiert mich einen Scheißdreck. Wir haben die Champions League gewonnen!"

Cesar Azpilicueta (FC Chelsea) über Havertz: "Er verdient das. Er hatte eine harte Saison, aber dieser Typ hat eine super Mentalität. Er ist wie verrückt gelaufen."

Thomas Tuchel (Trainer FC Chelsea) über ...

... den Triumph: "Es ist wie im Film, es ist das Schönste. Meine Familie ist hier. Meine Eltern, die mich zu jedem Training gefahren haben. Meine Frau, die in der Landesliga Süd an der Seitenlinie hinter mir stand. Meine Oma, die Zuhause mit über 90 schaut. Sie haben immer an mich geglaubt. Mehr als ich selber. Aber darum geht es, dass du Leuten begegnest, die dir helfen und pushen. Auch von Mainz 05 der Nachwuchsleiter damals. Es ist schön, dass zurückgeben zu können."

... die Fans: "Natürlich ist es für die Fans. Das ganze Spiel ist für die Fans, da machen wir uns nichts vor. Das Spiel ist komplett anders, wenn Fans dabei sind."

... das Spiel: "Es war sauschwer, sind wir mal ganz ehrlich. Wir haben auch Glück gebraucht, um mit einem zu Null rauszugehen. Das wussten wir auch. City hat mit mehr Selbstvertrauen begonnen. Wir haben es gestern gefühlt, vorgestern gefühlt. Wir sind der Stein im Schuh von City, wir lassen nicht locker. Und dann gehen wir wie in den letzten Spielen in Führung und sind hoffentlich in den Köpfen drin, dann wird es eine Abwehrschlacht."

Rüdiger dankt Tuchel: "Ich war am Boden"

Antonio Rüdiger (FC Chelsea) über ...

... den Weg zum Erfolg: "Wir haben gelitten. Wir waren bereit zu leiden. Wir hatten diese eine Chance - und haben diese genutzt."

... die Fans: "Schon beim Warmmachen waren sie da, das hat uns nochmal den letzten Push gegeben. Danke an die Fans."

den Anteil von Thomas Tuchel: "Einen sehr großen. Wenn ich für mich sprechen darf, ich war am Boden. Aber ich habe gezeigt, dass man Menschen, die am Boden liegen, nicht unterschätzen darf. Danke an den Trainer, danke an die Mannschaft, danke an alle."

Timo Werner (FC Chelsea) über ...

... den Sieg: "Ich habe am Anfang in einem Interview mit Kai gesagt, dass wir hier sind, um nicht Zweiter zu werden, sondern Titel zu gewinnen. Jetzt sind wir nach einer Saison hier. Es war vielleicht nicht immer die beste Saison von uns, aber ein Spiel entscheidet über die ganze Saison. Deshalb sind wir hierher gekommen, deswegen wurden wir gekauft."

das Spiel: "Es waren die kleinen Momente heute. Das Tor war super herausgespielt. City hatte immer wieder Probleme in der ersten Halbzeit, unsere Läufe in die Tiefe zu verteidigen. Egal ob es Mason, Kai oder ich waren. Und dann haben wir sie einmal auf dem falschen Fuß erwischt. Und in der zweiten Halbzeit war es purer Wille, das Ding zu gewinnen."

... Thomas Tuchel: "Als er gekommen ist, standen wir echt nicht gut da. Wir waren in der Liga abgeschlagen. Niemand hat mit uns in der Champions League gerechnet. Mit Atletico hatten wir einen sehr schweren Gegner (Achtelfinale; Anm. d. Red.), aber wir haben einfach zusammengehalten. Wir sind vielleicht nicht individuell die beste Mannschaft, aber ich glaube, wir haben so viel Potenzial mit jungen Spielern, die sich unter ihm entwickelt haben."

... die Fans: "Im FA Cup war es ein bisschen gegen uns, da waren vielleicht ein bisschen eingeschüchtert. Heute haben sie uns durch das Spiel getragen."

... die EM: "Darüber denke ich heute Nacht nicht nach. Spätestens wenn wir dort ankommen, werden Toni, Kai und ich als Champions-League-Sieger nicht mit schlechter Laune an den Tag gehen. Und das überträgt sich auch auf die Mannschaft."

Guardiola verteidigt seine Taktik: "Das bestmögliche System"

Raheem Sterling (Manchester City) über ...

... die Niederlage: "Es tut sehr weh, nur ein Tor hat heute den Unterschied gemacht."

... die Gründe für die Niederlage: "Es schwierig eine Erklärung zu finden nach dieser Niederlage."

... die Aufstellung: "Ich glaube nicht, dass es große Auswirkungen hatte. Ich bin einfach nur enttäuscht."

Pep Guardiola (Trainer Manchester City): "Ich hab meiner Meinung nach das bestmögliche System gewählt. Ich wollte das Spiel mit dieser Aufstellung gewinnen. Die Spieler wussten genau, was sie zu tun haben. Gündogan war sehr gut. Wir haben es nicht geschafft, die Linien zu überbrücken - gerade in der ersten Hälfte. Es war ein enges Spiel. Wir hatten auch ganz große Chancen, die aber geblockt wurden. Chelsea hat eine sehr gute defensive Struktur, wir eigentlich auch. Werner hatte die ein oder andere Gelegenheit, Pulisic hatte auch eine gute. Sie haben lange Bälle gespielt und wir hatten Probleme, die zweiten Bälle zu gewinnen. Sehr häufig braucht man dann eine gewisse Inspiration - und die hatten wir heute nicht. Und dann kannst du eben keine Tore erzielen. Es war trotzdem eine herausragende Saison und es war auch ein Traum, hier sein zu dürfen. Es ist das erste Mal, dass wir mit diesem Verein da sein durften. Wir haben es nicht geschafft, aber hoffen natürlich zurückzukommen."

 

 

 

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