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Fussball

Champions Leauge: Gladbachs Frust weicht Fokus aufs "Endspiel" in Madrid: "Dann halt gegen Real"

SID
Borussia Mönchengladbach verlor gegen Inter Mailand umstritten mit 2:3.

Der Frust über den aberkannten Ausgleichstreffer wich bei Borussia Mönchengladbach schnell dem Blick aufs "Endspiel" bei Real Madrid. Hier geht es zu den Highlights der Partie Gladbach gegen Inter Mailand.

Der Frust bei Marco Rose verrauchte schnell, der Trainer von Borussia Mönchengladbach richtete seinen Blick lieber auf das "Endspiel" in der Hammergruppe B beim Champions-League-Rekordsieger. "Wir haben wieder gezeigt, dass wir da sind. Nun müssen wir halt in Madrid das Ding zumachen", sagte Rose nach dem spektakulären 2:3 (1:1) im vorletzten Gruppenspiel gegen Inter Mailand.

Nationalspieler Florian Neuhaus pflichtete seinem Coach am Sky-Mikrofon voller Überzeugung bei: "Wir haben noch ein Spiel, dann machen wir es halt gegen Real fest." Auch Christoph Kramer blickte zuversichtlich auf die entscheidende Partie bei den Königlichen am kommenden Mittwoch. "Wir haben die beste Ausgangssituation von allen Teams und nun unser Finale gegen Madrid. Das haben wir uns erarbeitet", sagte der Weltmeister von 2014.

Zuvor hatte sich bei Rose allerdings jede Menge Ärger aufgestaut. Der 44-Jährige verstand das nach Videobeweis zurückgenommene 3:3 durch Alassane Plea in der 83. Minute partout nicht und zeigte das auch. Der eingewechselte Schweizer Breel Embolo soll nach Ansicht der Unparteiischen Inter-Keeper Samir Handanovic bei Pleas Abschluss behindert haben.

Borussia Mönchengaldbach reicht in Madrid ein Punkt

Doch trotz der ersten Niederlage haben die Gladbacher als Tabellenführer weiter die besten Karten. Ein Punkt in Madrid, das am Dienstag völlig überraschend 0:2 bei Schachtjor Donezk verlor, würde den Fohlen bereits reichen zum erstmaligen Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse. Im schlechtesten Falle würde die Borussia zumindest in der Europa League überwintern.

Am Dienstagabend machte bei nasskalten Bedingungen im Borussia Park aber Inter-Starstürmer Romelu Lukaku den Unterschied und hielt die Chance der Nerazzurri auf die K.o.-Runde am Leben.

Den Doppelpack (64./73.) des belgischen Nationalspielers schrieb die Gazzetta dello Sport gar ein Stück weit den Gladbacher Unruhestiftern der vorherigen Nacht zu. "Die deutschen Fans haben den Fehler begangen, vor dem Match Romelus Schlaf zu stören. 'Big Rom' hat sich gerächt", schrieb Italiens Sportorgan Nummer eins. Vor dem Hotel der Lombarden hatten nach Polizeiangaben gegen 4 Uhr morgens Unbekannte mehrere Feuerwerksbatterien und anderes pyrotechnisches Material abgebrannt.

Borussia Mönchengladbach: Lukaku zu gut für Fohlen

Vor der Show von "Tornado" Lukaku (Corriere dello Sport) hatte Matteo Darmian (17.) Inter in Führung gebracht, kurz vor der Pause glich Plea (45.+1) für die Fohlen aus. Dem Franzosen (76.) gelang auch der Anschluss nach Lukakus unnachahmlichen Doppelschlag. Dann folgte der heiß diskutierte vermeintliche Ausgleichstreffer.

Trotz des Rückschlags strotzte Rose vor Stolz und Selbstbewusstsein. "Wir sind dabei in einer ganz schwierigen Gruppe. Wahrscheinlich haben uns das nicht viele zugetraut, aber es ist tatsächlich so", erklärte der Trainer: "Wir werden als Tabellenführer nach Madrid fahren und sicherlich wieder unsere Chance suchen, in einem sicherlich schweren Spiel. Aber wir haben ein Ziel - und das heißt weiterkommen."

Champions League: Die Gruppe B mit Borussia Mönchengladbach

PlatzTeamTordifferenzPunkte
1.Borussia Mönchengladbach16:78
2.Schachtjor Donezk5:127
3.Real Madrid9:97
4.Inter Mailand7:95
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