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Fussball

Champions League: UEFA-Präsident Ceferin bringt "Belohnung" für Überraschungsteams ins Spiel

SID
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin denkt an eine leichte CL-Reform.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat Überraschungsmannschaften der Champions League leise Hoffnungen auf einen Startplatz auch in der Saison nach ihren Achtungserfolgen gemacht. "Es ist eine berechtigte Frage, wie wir mit Vereinen umgehen, die auftauchen und die letzten Runden erreichen", sagte der Boss der Europäischen Fußball-Union (UEFA) der Sport Bild: "Um sie für ihre Leistungen zu belohnen, ohne jedoch die Integrität des Wettbewerbs zu zerstören."

Derzeit erhalten nur die Gewinner der Champions und Europa League ungeachtet ihrer Platzierungen in den nationalen Ligen sicher einen Startplatz in Europas Königsklasse. Mannschaften wie etwa der diesjährige Halbfinalist Olympique Lyon gehen leer aus.

Feststeht für Ceferin, dass die Champions League auch künftig keine geschlossene Gesellschaft werden soll und die Vereine sich durch ihre Leistungen auf dem Platz qualifizieren müssen. "Entweder über die nationalen Wettbewerbe oder aufgrund ihres guten Laufs in den UEFA-Wettbewerben", erklärte der Slowene.

Ceferin geht zudem nur von marginalen Anpassungen aus, sollte die Champions League ab 2024 tatsächlich modifiziert werden. "Die Champions League ist der beste Klubwettbewerb der Welt. Wir sollten nicht glauben, dass eine radikale Überarbeitung erforderlich ist", sagte er.

Wegen der Attraktivität des Finalturniers in Lissabon hatte es zuletzt Diskussionen gegeben, den Modus auch nach der Coronakrise zu etablieren. Diesbezüglich hatte sich Ceferin zuletzt widersprüchlich geäußert.

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