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Fussball

"Das ist kein Fußball, das ist Rassismus"

Von SPOX
Felipe Santana stand bei seinem Siegtreffer gegen Malaga im Abseits
© getty

Der irreguläre Siegtreffer von Borussia Dortmund im Champions-League-Viertelfinale hat Malagas Besitzer Scheich Abdullah ben Nasser Al Thani schwer mitgenommen. Via Twitter lederte er gegen die UEFA.

"Ich erwarte, dass die UEFA eine Untersuchung einleitet, eine spanische Mannschaft so aus dem Wettbewerb zu nehmen", twitterte der Scheich unmittelbar nach dem Abpfiff. "Das schadet dem Geist des Sports. Das ist kein Fußball, das ist Rassismus."

Auch Verteidiger Martin Demichelis ließ via Twitter seinem Frust freien Lauf. "Es ist unglaublich, dass fünf Schiedsrichter das nicht sehen", schrieb er zu einem Bild, das vier Dortmund-Spieler bei einer Flanke im Abseits zeigt. "Und sogar das Abspiel vor dem Tor, das ganz klar war. Was für ein Raub!"

Malaga scheiterte in der Nachspielzeit des Rückspiels im Viertelfinale der Champions League an Borussia Dortmund mit 2:3. Vor dem dritten Treffer der Dortmunder hätten die schottischen Unparteiischen allerdings zwei Mal auf Abseits entscheiden müssen. Allerdings war dem zweiten Treffer Malagas ebenfalls eine Abseitsstellung vorausgegangen.

Malaga liegt schon seit einiger Zeit im Clinch mit der UEFA, weil der Verband die Spanier für die nächste Saison aus allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen hat.

Das Viertelfinale auf einen Blick

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