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Fussball

So funktioniert Barca: Die Schwächen

Von Daniel Börlein
Der FC Barcelona ist derzeit womöglich die beste Mannschaft der Welt
© Getty

Am Mittwoch gibt es für den FC Bayern München mal wieder die ganz große Bühne. Im Camp Nou geht es gegen den FC Barcelona (ab 20.30 Uhr im LIVE-TICKER und im Internet TV). Die Katalanen sind derzeit womöglich die beste Mannschaft überhaupt. Doch warum, was macht Barca so stark - und gibt es auch Schwächen? Eine Analyse in sechs Teilen.

Die Schwächen: Barca ist derzeit sicher eine der besten Mannschaften der Welt, womöglich gar die Nummer eins. Unverwundbar ist aber auch das Team von Trainer Pep Guardiola nicht. Schließlich wurden die Katalanen in dieser Saison in der Liga immerhin schon drei Mal besiegt und auch in der Champions League schaffte Schachtjor Donezk einen Dreier gegen Barca.

Den Katalanen offensive Schwächen zu bescheinigen wäre hanebüchen und vermessen, defensiv allerdings gibt es einen wunden Punkt bei Barca. Der Raum zwischen Abwehrzentrum und defensivem Mittelfeld ist bisweilen sehr groß.

Dadurch, dass sich die Innenverteidiger zunächst absetzen, der Sechser dagegen attackiert, ist hinter den Spitzen für einen kurzen Moment meist etwas Platz. Wer in dieser Zone einen Spieler postieren kann, der die Kugel halten und auf die schnell aufrückenden Kollegen verteilen kann, hat eine Chance, Barca zu knacken.

Mit Tempo gegen Puyol

Ein kleiner Schwachpunkt ist auch Carles Puyol. Der Kapitän wird voraussichtlich auf der linken Abwehrseite beginnen, obwohl er eigentlich Rechtsfuß und gelernter Innenverteidiger ist.

Das bedeutet, dass Barca in der Regel über die linke Seite offensiv nicht so viel Druck erzeugen kann. Zudem hat Puyol Defizite in Antritt und Spritzigkeit, so dass man gegen ihn mit Tempo im Dribbling zum Erfolg kommen kann.

Chance bei Standards

Und: Bei Standards sind die Katalanen ebenfalls nicht unverwundbar. Außer den beiden Innenverteidigern, Puyol und Busquets, hat Barca keine ausgesprochenen Kopfballspezialisten in seinen Reihen.

Zudem ist Keeper Valdes nicht unbedingt ein Überflieger in Sachen Strafraumbeherrschung. Wer das und die kleinen Lücken, die sich durch Barcas Raumdeckung bei Eckbällen ergeben, nutzen kann, kann auch im Camp Nou treffen.

Zu Teil 1: Barcas Grundordnung

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