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Fussball

So funktioniert Barca: Die Grundordnung

Von Daniel Börlein
Der FC Barcelona ist derzeit womöglich die beste Mannschaft der Welt
© Getty

Am Mittwoch gibt es für den FC Bayern München mal wieder die ganz große Bühne. Im Camp Nou geht es gegen den FC Barcelona (ab 20.30 Uhr im LIVE-TICKER und im Internet TV). Die Katalanen sind derzeit womöglich die beste Mannschaft überhaupt. Doch warum, was macht Barca so stark - und gibt es auch Schwächen? Eine Analyse in sechs Teilen.

Die Grundordnung: Die beiden Innenverteidiger stehen verhältnismäßig tief in der eigenen Hälfte. Die Außenverteidiger sind etwa zehn Meter weiter nach vorne verschoben, im Idealfall ganz an der Seitenlinie positioniert und machen so aus nominell drei Mittelfeldspielern fünf.

Im Zentrum ist ein Sechser (Toure/Keita/Busquets) direkt vor der Abwehr platziert, etwas versetzt davor warten die Spielgestalter. Normalerweise sind das Iniesta auf halblinks und Xavi auf halbrechts.

Die drei Angreifer versuchen das Feld bei Ballbesitz so groß wie möglich zu machen. Heißt: Um den Außenverteidigern und dem Duo Xavi/Iniesta Platz zu verschaffen, drückt der Mittelstürmer (Eto'o) die Innenverteidigung so weit wie möglich in deren Hälfte.

Die beiden Außenstürmer (Messi und Henry) kleben an der Linie, ziehen damit die Außenverteidiger aus dem Zentrum und machen so die Abstände zwischen den einzelnen Gliedern der Viererkette sehr groß.

Chance für Messi

Die Krux für die Abwehrspieler: Steht man den Außenstürmern links und rechts nicht auf den Füßen, gibt man Zeit und Platz für ein Anspiel und den Angreifern damit die Chance, Tempo für die vor allem von Messi so gefürchteten Dribblings aufzunehmen.

Durch diese Grundordnung öffnet Barca das Feld bei Ballbesitz auf die komplette Spielfeldbreite und in der Länge auf bis zu 50 Meter. Jede Menge Raum, der den Katalanen dadurch zur Verfügung steht und vom Gegner kontrolliert werden muss.

Zu Teil 2: Barca im Spielaufbau

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