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Bayer Leverkusen - 1. FC Köln 0:1: Köln gewinnt hitziges Derby - Bayer-Star Wirtz erleidet Kreuzbandriss

SID
Kölns Kevin Schindler bejubelt sein Siegtor im Derby gegen Leverkusen.

Bayer Leverkusen hat in einem hitzigen Rhein-Derby einen Rückschlag im Kampf um die Champions League kassiert - und zudem Jung-Nationalspieler Florian Wirtz langfristig mit einer schweren Knieverletzung für Monate verloren. Wie der Klub am Sonntagabend via Twitter mitteilte, zog sich Wirtz einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zu.

Der Ex-Kölner Wirtz verdrehte sich bei einem Zweikampf mit Luca Kilian das Knie und musste vom Feld getragen werden. Der 18-jährige Mittelfeldstar wurde anschließend gleich in ein Krankenhaus gebracht.

Die Werkself unterlag dem 1. FC Köln am 26. Spieltag der Bundesliga mit 0:1 (0:0).

Schwer und "sehr enttäuschend" sei dieser Moment gewesen, "und es tut mir sehr leid für ihn", sagte Bayers Jonathan Tah unmittelbar nach dem Schlusspfiff bei DAZN: "Aber wir dürfen uns von so etwas nicht aufhalten lassen. Es war nicht unser bestes Spiel, und trotzdem hatten wir Möglichkeiten. Wir hätten gewinnen müssen."

Joker Kingsley Schindler (67.) traf allerdings entscheidend für die Kölner. Für Bayer, das weiterhin Dritter bleibt, war es die erste Pleite nach zuvor sieben Ligaspielen in Folge ohne Niederlage. Köln zieht durch den Auswärts-Dreier an Union Berlin vorbei auf Platz sieben, der möglicherweise noch zur Teilnahme am Europapokal berechtigt.

"Wir wollten über die Aggressivität kommen, unser Fleiß wurde belohnt", sagte Kölns Salih Özcan, "wir wollen einfach so viele Punkte wie möglich holen und auch die da oben ärgern." Für Köln war es der erste Sieg gegen ein Team von den ersten fünf Plätzen.

Jungstar Wirtz muss verletzt runter

Bayer-Trainer Gerardo Seoane stellte seine Startelf nach dem völlig enttäuschenden 2:3 am Donnerstag im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League bei Atalanta Bergamo auf vier Positionen um. Leverkusen, das am Sonntag mit einem cremeweißen Sondertrikot zugunsten der Ukraine-Hilfe auflief, bekam es zu Beginn aber mit extrem galligen Kölnern zu tun, die mehr für das Spiel taten. Torraumszenen blieben zunächst aus, dafür sahen die 22.658 Zuschauer viele hitzige Zweikämpfe und Emotionen.

Nach einem dieser Zweikämpfe musste Leverkusens Jeremie Frimpong bereits nach 13 Minuten wegen einer Sprunggelenksverletzung vom Platz. Nach 15 Minuten prüfte dann Kölns Ondrej Duda Bayer-Keeper und -Kapitän Lukas Hradecky. Auf der Gegenseite scheiterte Paulinho (17.) am glänzend mit dem Fuß parierenden Marvin Schwäbe.

Anschließend ereignete sich die Wirtz-Verletzung und ein Bruch kam ins zuvor munterer gewordene Spiel. Bayers Flügelflitzer Moussa Diaby kam nur aufgrund eines Patzers von Ellyes Skhiri zu einer Riesenmöglichkeit, die er vergab. Kerem Demirbay verzog einen Freistoß knapp.

Schindler schlägt aus dem Nichts für Köln zu

In der zweiten Halbzeit wurde es deutlich ruhiger in der BayArena. Die Partie war zerfahren, Chancen blieben Mangelware. Dann schlug Schindler, der erst drei Minuten zuvor eingewechselt worden war, aus dem Nichts per Direktabnahme zu. Schwäbe verhinderte mit einer erneuten Fußabwehr bei einem Schuss von Demirbay den Ausgleich, wenig später trat der eingewechselte Sardar Azmoun gleich zweimal aus guter Position über den Ball (74./79.).

Joker Kingsley Schindler (67.) traf für die Kölner. Für Bayer, das weiterhin Dritter bleibt, war es die erste Pleite nach zuvor sieben Ligaspielen in Folge ohne Niederlage. Köln zieht durch den Auswärts-Dreier an Union Berlin vorbei auf Platz sieben, der möglicherweise noch zur Teilnahme am Europapokal berechtigt.

Bayer-Trainer Gerardo Seoane stellte seine Startelf nach dem völlig enttäuschenden 2:3 am Donnerstag im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League bei Atalanta Bergamo auf vier Positionen um. Weiter nicht im Kader war Mittelfeldspieler Robert Andrich (Reizung im Knie), ebenso fehlten Karim Bellarabi und weiterhin Torjäger Patrik Schick (beide Muskelfaserriss).

Köln musste auf den erkrankten Mark Uth verzichten, ins Team zurück kam nach überstandener Corona-Infektion Abwehrspieler Timo Hübers.

Leverkusen, das am Sonntag mit einem cremeweißen Sondertrikot zugunsten der Ukraine-Hilfe auflief, bekam es zu Beginn mit extrem galligen Kölnern zu tun, die mehr für das Spiel taten. Torraumszenen blieben zunächst aus, dafür sahen die 22.658 Zuschauer viele hitzige Zweikämpfe und Emotionen.

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