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Fussball

SV Werder Bremen - TSG Hoffenheim 1:1: Werder verpasst Sprung auf Platz vier

Von SID
Bremens Josh Sargent im Zweikampf mit Dennis Geiger.

Werder Bremen sammelt beim Remis gegen die TSG Hoffenheim den nächsten Punkt. Der Beinahe-Absteiger der Vorsaison steht nach fünf Spielen ordentlich da. (Die Highlights gibt's hier im Video)

Den Sprung auf einen Champions-League-Platz verpasste Werder Bremen zwar, das 1:1 (1:1) gegen die TSG Hoffenheim verbuchten sie an der Weser dennoch als weiteren Fortschritt. Allerdings musste Werder mit Füllkrug und Osako gleich zwei Leistungsträger verletzt auswechseln: "Wir haben zwei bittere Verletzungen. Bei Füllkrug scheint es nicht ganz so schlimm zu sein, aber bei Yuya bin ich sehr vorsichtig, was die Prognose angeht. Das sah nicht gut aus", sagte Werder-Trainer Kohfeldt bei Sky.

Vier Spiele nacheinander verließ die Mannschaft von Florian Kohfeldt bereits nicht als Verlierer das Feld - für den Beinahe-Absteiger des vergangenen Sommers ist das ein zufriedenstellendes Zwischenfazit nach fünf Spieltagen.

"Acht Punkte sind zu diesem Zeitpunkt für uns sehr gut", analysierte Kohfeldt, der die Schlussphasen der Werder-Spiele mittlerweile ganz anders als in der verkorksten Vorsaison wahrnimmt. "Man zittert nicht mehr die letzten Minuten und denkt, oh wir kriegen noch einen. Man hat eher das Gefühl, wir machen noch einen", sagte er schmunzelnd und registrierte "fußballerische Fortschritte".

Maximilian Eggestein brachte Werder früh nach vorn (5.), doch Dennis Geiger (22.) glich noch in der ersten Halbzeit für die Kraichgauer aus. "Wir sind ganz schlecht ins Spiel gekommen. In der zweiten Hälfte haben wir Herz gezeigt und sind so aufgetreten, wie wir es von Anfang an wollten", sagte der TSG-Torschütze am Sky-Mikrofon. Werder-Kapitän Niklas Moisander sagte: "Wir sind auf einem guten Weg."

Beide Mannschaften lieferten sich im ansonsten menschenleeren Weserstadion ein intensives und temporeiches Duell, in dem Hoffenheim am Ende ein klares Chancenplus verbuchte. Drei Tage nach dem 2:0-Erfolg in der Europa League gegen Roter Stern Belgrad fehlte dem Team von Coach Sebastian Hoeneß vor dem Tor aber der letzte Punch. Damit liegt Bremen in der Tabelle weiterhin einen Punkt vor der TSG.

Werder - Hoffenheim: Pavlenka verhindert Rückstand

Bremens Vorbereitung auf die Partie war durch den positiven COVID-19-Test bei U21-Nationalspieler Felix Agu gehörig durcheinander geraten. Das gesamte Team hatte sich am Donnerstag in eine freiwillige Quarantäne begeben, bis es am Freitagnachmittag Entwarnung gab.

Gleich mit dem ersten Angriff ging Werder in Führung. Nach scharfer Hereingabe von Gebre Selassie fackelte Eggestein keine Sekunde und ließ TSG-Keeper Philipp Pentke keine Chance. Die Kraichgauer zeigten sich vom Traumstart der Bremer keinesfalls geschockt. Geiger nagelte ein Zuspiel von Sebastian Rudy unhaltbar unter die Latte.

Fortan neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Und doch hätte Hoffenheim dank eines starken Schlussspurts zur Pause durchaus führen können. Erst verfehlten Munas Dabbur (43.) und Robert Skov (44.) aus aussichtsreichen Positionen deutlich, dann parierte Werder-Schlussmann Jiri Pavlenka in der Nachspielzeit glänzend gegen Dabbur.

Nach der Pause machten die Gäste zunächst genau da weiter und verpassten ihren zweiten Treffer nur um Zentimeter, als ein abgefälschter Schuss von Geiger über das Werder-Tor strich (49.). Nicht erst in dieser Szene machte sich das Fehlen des mit dem Coronavirus infizierten Torjägers Andrej Kramaric bemerkbar.

Werder hatte seine beste Gelegenheit im zweiten Durchgang durch Leonardo Bittencourt. Sein Versuch in der 70. Minute sauste allerdings knapp am TSG-Gehäuse vorbei. Auf der Gegenseite klatschte zehn Minuten vor dem Ende ein Freistoß von Skov aus spitzem Winkel ans Lattenkreuz (80.).

Werder Bremen - TSG 1899 Hoffenheim: Die Aufstellungen

Bremen: Pavlenka - Veljkovic, Groß (71. Möhwald), Moisander - Maximilian Eggestein - Gebre Selassie, Friedl - Mbom, Bittencourt - Füllkrug (37. Osako, 87. Chong), Sargent. - Trainer: Kohfeldt

Hoffenheim: Pentke - Posch, Vogt, Akpoguma - Rudy, Samassekou, Geiger, Skov (86. Sessegnon) - Baumgartner (77. Gacinovic), Dabbur (77. Adamyan), Bruun Larsen (59. Klauss). - Trainer: Hoeneß

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