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Fussball

FC Bayern München - Müller mit Sprüche-Feuerwerk nach Gala gegen Barca: "Sind nicht die Schränke der Nation"

Von Nino Duit
Thomas Müller ließ nach dem Sieg über Barca mal wieder ein wahres Sprüche-Feuerwerk los.

Thomas Müller hat in einem launigen DAZN-Interview nach dem 3:0-Sieg des FC Bayern München am abschließenden Spieltag der Champions-League-Gruppenphase gegen den FC Barcelona seine eigene Leistung eingeordnet. Zudem lobte er Jamal Musiala und sprach über die aktuellen Probleme bei Barca.

"Das ist vom Julian", sagte Müller und lachte, als er in einer etwas überdimensionierten Jacke am Mikrofon erschien - und spielte damit auf den etwas extravaganteren Kleidungsstil von Trainer Julian Nagelsmann an. Angesprochen auf die eisigen Temperaturen und den Schneefall in München erwiderte Müller: "Wenn man sich bewegt, dann geht's."

Müller erzielte mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 sein bereits achtes Tor gegen Barcelona, gegen keinen anderen Gegner traf er öfter. "Gegen Barca flutscht es irgendwie bei mir", erklärte er und ließ seinen Treffer Revue passieren: "Ich habe gemerkt, dass der Ball hoch kommt. Ich sehe, dass ich ihn nicht mehr drücken kann. Dann gab es nur mehr die Option: Dahin, wo er herkommt, bissl Bogenlampe. Nehme ich mit."

Für Müller war es der 50. Treffer in der Champions League, womit er in der ewigen Torschützenliste auf Platz sieben mit Thierry Henry gleichgezogen ist. Vor Müller liegen noch Cristiano Ronaldo, Lionel Messi, Robert Lewandowski, Karim Benzema, Raul und Ruud van Nistelrooy. Ob er auswendig alle hätte aufzählen können? "Ich hätte vielleicht sogar alle gewusst. Wobei, den Ruud hätte ich vielleicht vergessen", gab er zu.

Müller lobt Musiala - Barca fehlt "Intensität"

Das 2:0 für den FC Bayern erzielte Leroy Sane mit einem Flatterball aus der Distanz, bei dem Barcas deutscher Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen nicht gut aussah. "Natürlich kann er ihn halten", ordnete Müller ein. "Aber es war schon eine brutale Bombe. Die Flugkurve ist brutal. Vielleicht war auch der Schnee ein bisschen am Handschuh. Es waren heute flutschige Bedingungen."

Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte der erst 18-jährige Jamal Musiala, der erstmals seit Mitte Oktober in der Startelf stand und in ungewohnter Rolle auf der Doppelsechs überzeugte. "Das Gute bei Jamal ist, dass er sich nie aufgibt. Du kannst ihn treiben und er nimmt es an", sagte Müller. "Wir sind beide nicht die Schränke der Nation. Lange Gräten, immer mal wieder reinstochern, einen Ball abluchsen: Das macht er schon zusätzlich zu diesem Schlangenartigen ganz gut. Jamal ist ein guter Junge mit super Fähigkeiten. Den kann man immer bringen, das heißt beim FC Bayern schon was mit 18."

Barca scheiterte aufgrund der Niederlage schon in der Gruppenphase und muss nun in die Europa League. Das Champions-League-Achtelfinale erreichte stattdessen das zweitplatzierte Benfica Lissabon. "Ich habe es in der Gruppe nicht kommen sehen, dass sie am Ende so untergehen", sagte Müller über Barcas enttäuschendes Abschneiden. "Das sind super Einzelspieler vom Technischen und Taktischen her. Aber sie können die Intensität, die aktuell im Spitzenfußball herrscht, nicht mitgehen. Das haben wir uns zu Nutze gemacht."

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