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Fussball

FC Bayern München: So reagiert Lauterbach auf Kimmichs Corona-Infektion

Von Ulli Ludwig
Ungeimpfte Profisportler wie Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich sollen nach Willen der Politik bald nicht mehr zum Einsatz kommen dürfen.

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat auf die Corona-Infektion von Mittelfeldspieler Joshua Kimmich vom FC Bayern München reagiert.

"Schade, dass Joshua Kimmich sich doch angesteckt hat, wünsche schnelle vollständige Genesung", twitterte der 58-Jährige.

Der Fall zeige, wir schwer es sei, eine Ansteckung mit COVID-19 ohne Impfung zu vermeiden. Lauterbach ergänzte: "In der Gruppe der Ungeimpften liegt die Inzidenz weit über 1.000. Das Risiko ist unbeherrschbar."

Kimmich hatte in den vergangenen Wochen für heftige Diskussionen gesorgt, weil er nicht gegen das Virus geimpft ist. Am Mittwoch vermeldete der FC Bayern dann, dass der 26-Jährige positiv auf das Coronavirus getestet wurde. "Dem Mittelfeldspieler des FC Bayern geht es gut", schrieb der Klub in einer Mitteilung.

Kurz vor der Meldung zu Kimmich hatte sich noch angedeutet, dass dieser unmittelbar vor einer Impfung steht. "Ich denke, dass es bei Jo in die Richtung geht, dass er sich impfen lässt", hatte Bundestrainer Hansi Flick am Mittwochnachmittag gesagt: "Es ist in Zukunft auch nicht mehr anders möglich, denke ich."

FC Bayern: Kimmich verpasst wohl Topspiel gegen BVB

Anders als Kimmich hatten sich zumindest Jamal Musiala und Serge Gnabry bereits unter der Woche gegen das Virus impfen lassen, wodurch sich die Zahl der Ungeimpften im Kader des FCB von fünf auf drei verringerte.

Kimmich muss ab dem Zeitpunkt des positiven Tests 14 Tage in häuslicher Isolation bleiben, kann sich aber mit einem negativen PCR-Test freitesten.

Aller Wahrscheinlichkeit wird er das Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund am 4. Dezember verpassen.

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