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Fussball

FC Bayern München: Joshua Zirkzee bestätigt Leihe zu Parma Calcio

Von SPOX
WIrd den FC Bayern mindestens bis zum Saisonende verlassen: Joshua Zirkzee.

Joshua Zirkzee wechselt auf Leihbasis bis zum Saisonende vom FC Bayern München in die Serie A zu Parma Calcio. Das bestätigte der 19 Jahre alte Stürmer gegenüber der Bild-Zeitung. Zuvor galten auch Eintracht Frankfurt und der 1. FC Köln als potenzielle Abnehmer für Zirkzee.

"Es hat ein bisschen gedauert, aber ich freue mich, dass es nun geklappt hat. Ich glaube, dass ich hier die Chance bekommen kann, mich weiterzuentwickeln. Ich hoffe, der Mannschaft helfen zu können"; wird Zirkzee am Sonntagmorgen von der Bild zitiert.

Bereits vergangene Woche war über das Interesse des abstiegsbedrohten Serie-A-Klubs an Zirkzee berichtet worden. Knackpunkt der Verhandlungen sollen dabei die Anschlussvereinbarungen zwischen den Bayern und Parma gewesen sein.

Nach Angaben von Sky habe man sich auf eine Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro geeinigt, die Parma aber wohl nur im Falle eines Klassenerhalts ziehen könnte. Eine von den Bayern zunächst geforderte Kaufpflicht soll es nach Bild-Informationen indes nicht geben.

Zirkzee kam 2017 aus der Jugend von Feyenoord Rotterdam zu den Bayern und schaffte dort in der vergangenen Saison den Sprung zu den Profis. Unter Trainer Hansi Flick debütierte der niederländische Junioren-Nationalspieler Ende Dezember in der Bundesliga und verhalf den Bayern mit zwei späten Toren gegen Freiburg und Wolfsburg zu zwei Siegen vor dem Ende der Hinrunde.

Bayern-Trainer Flick kritisiert Zirkzee: "Talent alleine reicht nicht immer

Anschließend kam Zirkzee jedoch nur noch punktuell bei den Profis zum Einsatz und wurde von Flick auch aufgrund mangelnder Trainingsleistungen wieder in die Reserve der Bayern geschickt. "Ich war nicht ganz so zufrieden mit seiner körperlichen Verfassung. Das wird jetzt besser, auch durch die Spiele in der U23", sagte Flick Ende Oktober bezüglich seines Umgangs mit dem anfänglich noch so hochgelobten Juwels.

Zirkzee gelte zwar nichtsdestotrotz als "großes Talent", so Flick damals, "aber Talent alleine reicht nicht immer". Zirkzee habe zwar "die Qualität, um Bundesliga zu spielen, davon sind wir alle überzeugt. Aber es geht auch ein bisschen um die Mentalität, die Einstellung, den unbedingten Willen, auch zu zeigen, was man kann".

Dies konnte Zirkzee zuletzt kaum noch - auch weil er sich im Derby der Reserve gegen 1860 München Anfang Januar nach einem bösen Tritt gegen Sechzig-Keeper Marco Hiller eine Rote Karte und damit verbunden eine Drei-Spiele-Sperre einhandelte.

Auch deshalb kam eine Leihe innerhalb der Bundesliga nicht zustande. Neben Eintracht Frankfurt war auch der abstiegsbedrohte 1. FC Köln als potenzieller Abnehmer für Zirkzee im Gespräch. Während die SGE jedoch einen Transfercoup landete und Luka Jovic von Real Madrid auf Leihbasis zurückholte, verpflichteten die Domstädter Emmanuel Dennis vom FC Brügge, um den personellen Engpass in der Sturmspitze zu beseitigen.

 

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