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Fussball

FC Bayern - Präsident Hainer spricht über Probleme auf dem Transfermarkt: "Uns fehlen 100 Millionen"

Von SPOX
Herbert Hainer hat auf die hohen Verluste aufgrund der Coronakrise hingewiesen.

Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern, hat klargestellt, wie schwierig sich derzeit die Bemühungen auf dem Transfermarkt aufgrund der finanziellen Situation gestalten. "Wenn wir alles zusammenrechnen, dann fehlen uns Pi mal Daumen 100 Millionen. Und dem müssen wir auch Rechnung tragen", sagte Hainer am Mittwoch bei einem PR-Termin der Bayern-Basketballer.

"Wir haben keine Zuschauer in den Stadien. Das heißt, wir haben weniger Einnahmen. Das ist eine herausfordernde Zeit für jeden Klub, aber auch für den FC Bayern München", erklärte der 66-Jährige und nannte auch konkrete Zahlen: "Uns fehlen pro Heimspiel mehr oder weniger vier Millionen an Ticketing, an Essen, Trinken und Catering."

Hinzu kommen Mindereinnahmen beim "Merchandising, weil die Leute keine Trikots kaufen, wenn sie nicht ins Stadion gehen dürfen". Deshalb sei es für den FC Bayern wichtig darauf zu achten, "wie wir unser Budget vernünftig einsetzen" - auch auf dem Transfermarkt.

Nach den Abgängen von Thiago und der Leihspieler Philippe Coutinho, Alvaro Odriozola und Ivan Perisic sowie der möglicherweise bevorstehenden Transfers von Michael Cuisance und Javi Martinez hatte Quadruple-Trainer Hansi Flick zuletzt klargestellt, dass weitere Neuzugänge zwingend notwendig seien: "Ich bin guter Dinge, weil jedem bewusst ist, dass die Saison keine normale Saison ist, wenn wir alle drei, vier Tage ein Spiel haben".

Hainer zeigte sich diesbezüglich etwas verhaltener. Zwar seien "noch fünf Tage Zeit und wir halten uns alle Optionen offen, aber es muss wirtschaftlich Sinn machen. Für uns ist Corona genauso schwer wie für alle anderen Klubs auch."

Müller über Belastung: "Akku natürlich nicht zufrieden"

Nach der 1:4-Pleite bei der TSG Hoffenheim, der ersten Niederlage des Jahres, hatte Thomas Müller deutlich gemacht, dass "der Akku natürlich nicht zufrieden" sei, sagte aber gleichzeitig: "Ich denke, dass wir genug Kraft hatten. Wir haben ja auch ein paar frische Kräfte gebracht, die Diskussion brauchen wir nicht anstoßen."

Mit Supercup, Champions League, Bundesliga DFB-Pokal und Länderspielen erwarten die Bayern-Profis bis zu Jahresende noch zahlreiche englische Wochen. Auch gibt es nur eine äußerst kurze Winterpause: "Wir als Mannschaft wissen, was uns erwartet. Dementsprechend können wir nicht so viel darüber sprechen, dass wir nach dem Spiel kaputt sind, sondern wir müssen das annehmen", sagte Manuel Neuer nach der Partie in Hoffenheim.

FC Bayern: Die nächsten Spiele

DatumWettbewerbGegner
30. SeptemberDFL-SupercupBorussia Dortmund (H)
4. OktoberBundesligaHertha BSC (H)
15. OktoberDFB-Pokal1. FC Düren (A)
17. OktoberBundesligaArminia Bielefeld (A)
24. OktoberBundesligaEintracht Frankfurt (H)
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