FC Bayern - Fast vergessene Titelträger: Diese Spieler dürfen sich Deutscher Meister nennen

 
Die Chance beim FC Bayern eine Meisterschaft zu gewinnen ist bekanntlich hoch. Einige der Titelträger können dabei in Vergessenheit geraten. Wir haben uns auf 25 Namen beschränkt: Wusstet Ihr, dass diese Spieler mit den Bayern Meister wurden?
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Die Chance beim FC Bayern eine Meisterschaft zu gewinnen ist bekanntlich hoch. Einige der Titelträger können dabei in Vergessenheit geraten. Wir haben uns auf 25 Namen beschränkt: Wusstet Ihr, dass diese Spieler mit den Bayern Meister wurden?
BERKANT GÖKTAN (Meister 1999, 2000): Der Türke wurde vom FCB hauptsächlich verliehen. Insgesamt dreimal durfte er für die Bayern ran, auch CL-Sieger 2001 darf er sich nennen. Kickte später beim TSV 1860, der ihn 2009 nach der Koksaffäre rausschmiss.
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BERKANT GÖKTAN (Meister 1999, 2000): Der Türke wurde vom FCB hauptsächlich verliehen. Insgesamt dreimal durfte er für die Bayern ran, auch CL-Sieger 2001 darf er sich nennen. Kickte später beim TSV 1860, der ihn 2009 nach der Koksaffäre rausschmiss.
MICHAEL WIESINGER (Meister 2000, 2001): Der Niederbayer kam über den 1. FC Nürnberg 1999 zum FC Bayern. Erzielte in 19 Spielen sogar ein Tor für die Münchner. 2001 zog er zu den Sechzgern weiter und rettete zuletzt als Trainer Nürnberg vor dem Abstieg.
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MICHAEL WIESINGER (Meister 2000, 2001): Der Niederbayer kam über den 1. FC Nürnberg 1999 zum FC Bayern. Erzielte in 19 Spielen sogar ein Tor für die Münchner. 2001 zog er zu den Sechzgern weiter und rettete zuletzt als Trainer Nürnberg vor dem Abstieg.
ANTONIO DI SALVO (Meister 2001): In seiner einzigen Saison wurde er nur achtmal eingewechselt. Auch er schloss sich später dem TSV 1860 an. Nach der Karriere machte er den Fußballlehrer, nachdem er zuvor im Juniorenbereich (u. a. beim FCB) trainierte.
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ANTONIO DI SALVO (Meister 2001): In seiner einzigen Saison wurde er nur achtmal eingewechselt. Auch er schloss sich später dem TSV 1860 an. Nach der Karriere machte er den Fußballlehrer, nachdem er zuvor im Juniorenbereich (u. a. beim FCB) trainierte.
MARKUS FEULNER (Meister 2003): Der A-Jugend-Kapitän fand über die Amateure den Weg in den Profikader, machte in der Meistersaison 2002/03 zehn Einsätze. Über Köln und Mainz ging es zum BVB, wo er 2011 noch einmal die Schale in die Höhe recken durfte.
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MARKUS FEULNER (Meister 2003): Der A-Jugend-Kapitän fand über die Amateure den Weg in den Profikader, machte in der Meistersaison 2002/03 zehn Einsätze. Über Köln und Mainz ging es zum BVB, wo er 2011 noch einmal die Schale in die Höhe recken durfte.
PIOTR TROCHOWSKI (Meister 2003): Mit 17 debütierte er in der Saison 2001/02 für den FCB, im Jahr darauf im Meisterteam dabei. Im Frühjahr 2005 wechselte er nach Hamburg. Nach Stationen in Sevilla und Augsburg aktuell in der Oberliga beim HSV III aktiv.
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PIOTR TROCHOWSKI (Meister 2003): Mit 17 debütierte er in der Saison 2001/02 für den FCB, im Jahr darauf im Meisterteam dabei. Im Frühjahr 2005 wechselte er nach Hamburg. Nach Stationen in Sevilla und Augsburg aktuell in der Oberliga beim HSV III aktiv.
ZVJEZDAN MISIMOVIC (Meister 2003): Der gebürtige Münchner war zwei Spielzeiten Teil des Profiteams. Ging 2004 nach Bochum und führte Wolfsburg 2009 als Spielmacher zum Titel. Nach drei Jahren in China beendete er 2016 seine Karriere.
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ZVJEZDAN MISIMOVIC (Meister 2003): Der gebürtige Münchner war zwei Spielzeiten Teil des Profiteams. Ging 2004 nach Bochum und führte Wolfsburg 2009 als Spielmacher zum Titel. Nach drei Jahren in China beendete er 2016 seine Karriere.
TOBIAS RAU (Meister 2005): Als Nationalspieler wagte er den Schritt zu den Bayern. Kam nie über die Reservistenrolle hinaus und verabschiedete sich nach dem Titelgewinn 2005 wieder. Hörte 2009 auf und widmete sich seinen Lehramtsstudium.
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TOBIAS RAU (Meister 2005): Als Nationalspieler wagte er den Schritt zu den Bayern. Kam nie über die Reservistenrolle hinaus und verabschiedete sich nach dem Titelgewinn 2005 wieder. Hörte 2009 auf und widmete sich seinen Lehramtsstudium.
TORSTEN FRINGS (Meister 2005): Am Ende seiner einzigen Saison in München stand die Meisterschaft. Wechselte zurück zu Werder und später noch in die MLS nach Toronto. Steht ab der kommenden Saison für den SV Meppen an der Seitenlinie.
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TORSTEN FRINGS (Meister 2005): Am Ende seiner einzigen Saison in München stand die Meisterschaft. Wechselte zurück zu Werder und später noch in die MLS nach Toronto. Steht ab der kommenden Saison für den SV Meppen an der Seitenlinie.
VAHID HASHEMIAN (Meister 2005): Der "Hubschrauber" schoss Bochum in den Europapokal, 2004 holte ihn der FCB. Wurde in neun Einsätzen nicht glücklich und zog nach nur einer Saison zu Hannover weiter. Derzeit Co-Trainer beim iranischen Nationalteam.
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VAHID HASHEMIAN (Meister 2005): Der "Hubschrauber" schoss Bochum in den Europapokal, 2004 holte ihn der FCB. Wurde in neun Einsätzen nicht glücklich und zog nach nur einer Saison zu Hannover weiter. Derzeit Co-Trainer beim iranischen Nationalteam.
ANDREAS GÖRLITZ (Meister 2005, 2006, 2010): Mit nur 26 Einsätzen darf sich Görlitz dreimaliger Deutscher Meister nennen. Wurde zwischenzeitlich an den KSC verliehen und ging 2010 nach Ingolstadt. Startete 2018 eine Musikkarriere mit der Band Whale City.
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ANDREAS GÖRLITZ (Meister 2005, 2006, 2010): Mit nur 26 Einsätzen darf sich Görlitz dreimaliger Deutscher Meister nennen. Wurde zwischenzeitlich an den KSC verliehen und ging 2010 nach Ingolstadt. Startete 2018 eine Musikkarriere mit der Band Whale City.
JULIO DOS SANTOS (Meister 2006): Der Paraguayer sollte der Nachfolger von Ballack werden, floppte jedoch. Unterm Strich steht ein Meistertitel, nachdem er in zwei von drei Jahren verliehen wurde. In der Heimat bei Club Cerro Porteno immer noch am Ball.
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JULIO DOS SANTOS (Meister 2006): Der Paraguayer sollte der Nachfolger von Ballack werden, floppte jedoch. Unterm Strich steht ein Meistertitel, nachdem er in zwei von drei Jahren verliehen wurde. In der Heimat bei Club Cerro Porteno immer noch am Ball.
MARCELL JANSEN (Meister 2008): Nur ein Jahr hielt es bei Jansen bei den Münchnern aus. Spielte bis 2015 beim Hamburger SV und wechselte danach in die Funktionärsrolle. Übernahm im März 2020 das Amt des Präsidenten beim HSV.
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MARCELL JANSEN (Meister 2008): Nur ein Jahr hielt es bei Jansen bei den Münchnern aus. Spielte bis 2015 beim Hamburger SV und wechselte danach in die Funktionärsrolle. Übernahm im März 2020 das Amt des Präsidenten beim HSV.
ALEXANDER BAUMJOHANN (Meister 2010): Im SPOX-Interview verriet er, dass Trainer van Gaal seinen Namen beim ersten Training nicht kannte. Nach nur einem halben Jahr suchte er das Weite und ging zu S04. Dank dreier Einsätze in der Vorrunde Meister 2010.
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ALEXANDER BAUMJOHANN (Meister 2010): Im SPOX-Interview verriet er, dass Trainer van Gaal seinen Namen beim ersten Training nicht kannte. Nach nur einem halben Jahr suchte er das Weite und ging zu S04. Dank dreier Einsätze in der Vorrunde Meister 2010.

EDSON BRAAFHEID (Meister 2010): Der Niederländer war im Gegensatz zu Baumjohann ein Wunschspieler von van Gaal. Qualitativ reichte es jedoch nicht. Über Celtic, Hoffenheim, Twente, Lazio und Utrecht nun bei Austin Bold FC in der 2. Liga der USA aktiv.
© imago images / HochZwei
EDSON BRAAFHEID (Meister 2010): Der Niederländer war im Gegensatz zu Baumjohann ein Wunschspieler von van Gaal. Qualitativ reichte es jedoch nicht. Über Celtic, Hoffenheim, Twente, Lazio und Utrecht nun bei Austin Bold FC in der 2. Liga der USA aktiv.
JULIAN GREEN (Meister 2014, 2016): Guardiola verhalf ihm 2013 in Moskau zum CL-Debüt. Durfte danach noch dreimal ran. 2016 ohne Einsatz Titelträger. Nach Leihen zum HSV und nach Stuttgart wechselte er fest zum VfB. Seit 2017 in Fürth unter Vertrag.
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JULIAN GREEN (Meister 2014, 2016): Guardiola verhalf ihm 2013 in Moskau zum CL-Debüt. Durfte danach noch dreimal ran. 2016 ohne Einsatz Titelträger. Nach Leihen zum HSV und nach Stuttgart wechselte er fest zum VfB. Seit 2017 in Fürth unter Vertrag.
YLLI SALLAHI (Meister 2015): Spielte gegen den FCA genau einmal für die Profis, als der Bundesliga-Titel bereits unter Dach und Fach war. Ein halbes Jahr später ging er zum KSC. Dort bekam er 2017 keinen neuen Vertrag und ist seitdem vereinslos.
© imago images / MIS
YLLI SALLAHI (Meister 2015): Spielte gegen den FCA genau einmal für die Profis, als der Bundesliga-Titel bereits unter Dach und Fach war. Ein halbes Jahr später ging er zum KSC. Dort bekam er 2017 keinen neuen Vertrag und ist seitdem vereinslos.
PATRICK WEIHRAUCH (Meister 2013, 2014): Wählte mit der Unterschrift seines Profivertrags vor der Triple-Saison einen guten Zeitpunkt, kam aber nie zum Einsatz. Stieg mit Arminia in die Bundesliga auf, Bielefeld verlängerte seinen Vertrag aber nicht.
© imago images / Jan Huebner
PATRICK WEIHRAUCH (Meister 2013, 2014): Wählte mit der Unterschrift seines Profivertrags vor der Triple-Saison einen guten Zeitpunkt, kam aber nie zum Einsatz. Stieg mit Arminia in die Bundesliga auf, Bielefeld verlängerte seinen Vertrag aber nicht.
ALESSANDRO SCHÖPF (Meister 2014): Erst ein halbes Jahr nach dem Triple bekam der Österreicher seinen Profivertrag. Nach dem Meistertitel 2014 ohne einen Einsatz ging es nach Nürnberg. Seit 2016 spielt er für den FC Schalke 04.
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ALESSANDRO SCHÖPF (Meister 2014): Erst ein halbes Jahr nach dem Triple bekam der Österreicher seinen Profivertrag. Nach dem Meistertitel 2014 ohne einen Einsatz ging es nach Nürnberg. Seit 2016 spielt er für den FC Schalke 04.
Lukas Görtler (Meister 2015): Zum Ende der Saison 2014/15 hatte der FCB Verletzungsprobleme. Görtler kam als Einwechselspieler zum Einsatz und war daher auch an der Meisterschaft "beteiligt". Über Kaiserslautern und Utrecht ging es zum FC St. Gallen.
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Lukas Görtler (Meister 2015): Zum Ende der Saison 2014/15 hatte der FCB Verletzungsprobleme. Görtler kam als Einwechselspieler zum Einsatz und war daher auch an der Meisterschaft "beteiligt". Über Kaiserslautern und Utrecht ging es zum FC St. Gallen.
RICO STRIEDER (Meister 2015): Neben Görtler durfte auch Strieder an jenem 31. Spieltag beim 0:2 gegen Leverkusen ran. Er stand sogar in der Startelf, es sollte jedoch sein einziges Spiel für den FCB bleiben. Der 28-Jährige spielt mittlerweile für Zwolle.
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RICO STRIEDER (Meister 2015): Neben Görtler durfte auch Strieder an jenem 31. Spieltag beim 0:2 gegen Leverkusen ran. Er stand sogar in der Startelf, es sollte jedoch sein einziges Spiel für den FCB bleiben. Der 28-Jährige spielt mittlerweile für Zwolle.
SINAN KURT (Meister 2015): 3 Millionen Euro zahlten die Bayern für das Talent. Am Ende kam Kurt nur auf einen Profieinsatz für die Bayern. Als Meister ging er zur Hertha, wo er ebenfalls den Durchbruch nicht schaffte. Ist aktuell vereinslos.
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SINAN KURT (Meister 2015): 3 Millionen Euro zahlten die Bayern für das Talent. Am Ende kam Kurt nur auf einen Profieinsatz für die Bayern. Als Meister ging er zur Hertha, wo er ebenfalls den Durchbruch nicht schaffte. Ist aktuell vereinslos.
Gianluca Gaudino (Meister 2015, 2016): Beim Bundesliga-Auftakt 2014 stand er überraschend in der Startelf. Der Hype um ihn ebbte aber schnell wieder ab. Nach elf Einsätzen für die Profis wechselte er 2017 nach Verona, seit 2019 bei Young Boys Bern.
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Gianluca Gaudino (Meister 2015, 2016): Beim Bundesliga-Auftakt 2014 stand er überraschend in der Startelf. Der Hype um ihn ebbte aber schnell wieder ab. Nach elf Einsätzen für die Profis wechselte er 2017 nach Verona, seit 2019 bei Young Boys Bern.
SERDAR TASCI (Meister 2016): Aufgrund von Verletzungsproblemen liehen die Münchner Tasci im Januar 2016 kurzfristig aus. Nach einem unbefriedigenden Halbjahr ging es zurück zu Spartak Moskau. Nach einer Saison bei Basaksehir derzeit ohne Klub.
© imago images / Sven Simon
SERDAR TASCI (Meister 2016): Aufgrund von Verletzungsproblemen liehen die Münchner Tasci im Januar 2016 kurzfristig aus. Nach einem unbefriedigenden Halbjahr ging es zurück zu Spartak Moskau. Nach einer Saison bei Basaksehir derzeit ohne Klub.
FELIX GÖTZE (Meister 2018): Im Sommer 2017 erhielt der Bruder von Mario Götze einen Profivertrag bei den Münchnern. Nach einer Saison ohne Profieinsatz wechselte er zum FC Augsburg. Dort bislang auch nur Ergänzungsspieler.
© imago images / osnapix
FELIX GÖTZE (Meister 2018): Im Sommer 2017 erhielt der Bruder von Mario Götze einen Profivertrag bei den Münchnern. Nach einer Saison ohne Profieinsatz wechselte er zum FC Augsburg. Dort bislang auch nur Ergänzungsspieler.
MERITAN SHABANI (Meister 2018, 2019): In der Rückrunde der Saison 2017/18 feierte er sein Debüt. 17 Monate und einen Einsatz später wechselte er zu den Wolverhampton Wanderers. Arbeitet aktuell an seinem Comeback nach einem Kreuzbandriss.
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MERITAN SHABANI (Meister 2018, 2019): In der Rückrunde der Saison 2017/18 feierte er sein Debüt. 17 Monate und einen Einsatz später wechselte er zu den Wolverhampton Wanderers. Arbeitet aktuell an seinem Comeback nach einem Kreuzbandriss.
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