Fussball

FC Bayern: Rummenigge legt Boateng Wechsel nahe - Abschied von Renato Sanches möglich

SID
Dürfen den FC Bayern offenbar im Sommer noch verlassen: Renato Sanches und Jerome Boateng.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge kann sich noch in diesem Sommer sowohl einen Abschied von Jerome Boateng als auch von Renato Sanches vom deutschen Rekordmeister vorstellen.

"Wir müssen eine Lösung finden, die er mitspielt und die auch am Ende des Tages für den FC Bayern und vor allen Dingen auch für den Trainer tragbar ist. Wir werden mit ihm sprechen, mit ihm und seinem Berater und dann wird man darüber befinden", sagte Rummenigge am Mittwoch am Rande der Generalversammlung der DFL in Berlin über Sanches bei Sky Sport News HD.

Angeblich haben die Bayern bereits ein Angebot für den wechselwilligen Portugiesen erhalten. Wie die französische Sportzeitung L'Equipe berichtet, möchte OSC Lille den Europameister verpflichten.

"Renato ist ein Spieler, der natürlich spielen will. Ich habe ein Stück weit Verständnis. Er ist vor drei Jahren gekommen, als Golden Boy, als hochdekorierter portugiesischer Europameister, der er geworden ist - und hat jetzt seinen Platz in der Nationalmannschaft verloren. Den möchte er sich zurückerkämpfen und dazu muss er natürlich spielen, und das wird nicht einfach bei uns. Speziell nach dem Zugang von Coutinho", äußerte Rummenigge Verständnis für Sanches.

Rummenigge: Boateng? "... dann wird er nicht zufrieden sein"

Ähnliches gelte für Boateng, für den es angesichts der großen Konkurrenz in der Bayern-Abwehr "nicht einfach" werde, in dieser Konstellation kontinuierliche Einsatzzeiten" zu bekommen. "Jérôme ist ein Spieler, der spielen möchte und wenn er nicht in einer gewissen Regelmäßigkeit spielt, dann wird er auch nicht zufrieden sein", erklärte Rummenigge.

Darüber haben man mit Boateng offen gesprochen: "Wenn er den Klub verlassen möchte, dann muss er uns das mitteilen, dann werden wir uns damit befassen. Aber die grundsätzliche Aussage muss von ihm kommen." Ein konkretes Angebot für den Innenverteidiger gibt es laut Rummenigge aber nicht.

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