Marco Rose verspürt "null Komma null" Genugtuung - und setzt Spitze gegen BVB

Von Maximilian Lotz
Marco Rose übernahm bei RB Leipzig für Domenico Tedesco an der Seitenlinie.
© getty

Der deutliche Sieg gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund hat bei RB Leipzigs neuem Trainer Marco Rose für "null Komma null" Genugtuung gesorgt.

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"Ich war sehr gerne bei dem Verein, es ist ein ganz toller Verein. Ich habe tolle Menschen kennengelernt, herausragende Fans. Es hat am Ende irgendwo nicht mehr gepasst, ich musste gehen", sagte Rose bei Sky nach dem 3:0-Sieg gegen den BVB, bei dem der Coach im Sommer seinen Stuhl hatte räumen müssen.

"Für mich geht das Leben auch weiter. Ich habe mit den Jungs jetzt geredet. Ich habe einen tollen Draht zu vielen im Trainerteam und ein gutes Verhältnis zu Edin", ergänzte Rose - und setzte eine kleine verbale Spitze in Richtung seines früheren Arbeitgebers: "Ich wünsche dem BVB, Edin und den Jungs persönlich alles Gute, aber meine Aufgabe ist es, mit Leipzig erfolgreich zu sein, möglicherweise besser als der BVB."

Seinen erfolgreichen Einstand bei Leipzig konnte der Nachfolger von Domenico Tedesco im Nachhinein auch genießen. "Grundsätzlich genieße ich das Privileg, Bundesligatrainer zu sein. Die letzten zwei Tage waren schon stressig. Ich bin wirklich zufrieden, dass die Jungs heute so viel umgesetzt haben und wir auch verdient gewonnen haben", sagte Rose.

Die Dortmunder zeigten sich nach der zweiten Saisonniederlage hingegen selbstkritisch. "Wir waren vielleicht einen Tick zu unsauber und Leipzig war heute gut und dann muss man ehrlich sagen, dass sie auch verdient gewonnen haben", resümierte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck, der vor dem 0:1 Torschütze Willi Orban aus den Augen verloren hatte. "Er macht einen Schritt links, einen Schritt recht, ich habe eigentlich den Laufweg, er köpft gut ein. Ich bin eigentlich relativ nah dran für einen Standard, natürlich muss ich den besser blocken."

Nico Schlotterbeck: "Müssen das ganz schnell abhaken"

Mit Blick auf die kommenden Aufgaben in der Champions League bei Manchester City und in der Bundesliga gegen Revierrivale FC Schalke 04 forderte Schlotterbeck eine schnelle Aufarbeitung.

"Ich freue mich auf City, ich freue mich auf das Derby, auf die ganze Woche, weil die sehr entscheidend ist für uns, für die Zukunft, für die nächsten Wochen", sagte der 22-Jährige. "Wir müssen das ganz, ganz schnell abhaken, am besten morgen schon, kritisch hinterfragen, was die Probleme waren. Dann reisen wir Manchester, da müssen wir ein anderes Gesicht zeigen."

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