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Fussball

Hertha BSC - "Offene Kampfansage!" Zoff mit Windhorst spitzt sich zu

Von Thomas Weber
Lars Windhorst (r.) hat mit seiner Tennor Group rund 375 Millionen Euro in Hertha BSC investiert

Der Machtkampf bei Hertha BSC eskaliert mehr und mehr. Die Aussagen eines Sprechers von Lars Windhorst wurden nun als "offene Kampfansage" aufgenommen.

Investor Windhorst hatte zuletzt über seinen Sprecher Andreas Fritzenkötter via dpa mitteilen lassen: "Wir haben nicht gedacht und waren überrascht, dass Hertha nach unserem Einstieg so die Türen zuschlägt. Im Mai ist die nächste Mitgliederversammlung. Da wird sicher etwas passieren müssen."

Daraufhin hatte das Präsidium in einer geschlossenen Erklärung unter anderem geschrieben, dass damit "eine Grenze in Bezug auf die Autonomie des höchsten Vereinsgremiums überschritten worden" sei.

Nun legte Präsidiums-Mitglied Ingmar Pering gegenüber der Bild nach: "Das ist eine offene Kampfansage, an das gesamte Präsidium!"

Hertha BSC kämpft derzeit nicht nur mit sportlichen Problemen und einer dazugehörigen Diskussion um Trainer Tayfun Korkut, auch hinter den Kulissen wird um die Macht im Verein gerungen. Zuletzt sorgte etwa die von Windhorst vereitelte Ausstrahlung einer bereits gedrehten Doku über die Alte Dame für Zoff.

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