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Fussball

Eintracht Frankfurt: Amin Younes droht offenbar fristlose Kündigung

Von Tim Ursinus
Das Kapitel von Amin Younes bei Eintracht Frankfurt ist offenbar beendet.

Das Kapitel von Amin Younes bei Eintracht Frankfurt ist offenbar beendet. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Demnach wird der 28-Jährige kein Spiel mehr für die Hessen bestreiten. Außerdem drohe Younes die fristlose Kündigung.

Dem Bericht zufolge ist der Mittelfeldspieler bereits seit Anfang September freigestellt, weil er trotz mehrfacher Aufforderung nicht zum Training erschien. Damit verbunden war offenbar auch eine Reduzierung des Gehalts.

Younes und die Eintracht hätten eigentlich schon im vergangenen Sommer getrennte Wege gehen sollen. Ein Wechsel zu Al-Shabab Riad nach Saudi-Arabien war aber auf den letzten Metern gescheitert.

"Er wollte wechseln, und wir hatten mit dem aufnehmenden Verein eine Einigung. Aus welchen Gründen auch immer hat dieser Verein das Transfer-Agreement nicht unterschrieben, daher ist der Deal geplatzt", sagte Sportdirektor Markus Krösche damals: "Wir spielen das Bundesligaspiel nun mit dieser Mannschaft und dann werden wir sehen, wie die Dinge sich entwickeln."

Younes noch bis 2022 an Frankfurt ausgeliehen

Anschließend war Younes aus dem Kader der Eintracht gestrichen worden. "Das ist eine komplizierte Situation für beide Seiten", sagte Frankfurts Trainer Oliver Glasner im September: "Das war kein einfacher Schritt."

Der achtfache deutsche Nationalspieler und die SGE-Verantwortlichen um Krösche und Glasner hatten sich damals darauf verständigt, dass eine "einvernehmliche Lösung für die aktuelle Situation" gefunden werden soll. Bislang kam es augenscheinlich noch zu keinem Ergebnis. Younes ist noch bis 2022 vom SSC Neapel an Frankfurt ausgeliehen.

Bei den Italienern besitzt er einen Arbeitsvertrag bis 2023. Der Klub soll über die Eskapaden seines verliehenen Spielers ebenfalls alles andere als begeistert sein.

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