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Fussball

DFL-Boss Christian Seifert: Impfquote der Bundesliga-Klubs liegt bei 94 Prozent

Von Jochen Tittmar

DFL-Boss Christian Seifert hat gegenüber Bild gesagt, dass die Impfquote der Bundesliga-Klubs bei 94 Prozent liegt. Er könne es dagegen nicht verstehen, wenn man sich als Profisportler nicht impfen lässt.

"Es kann jeder für sich entscheiden, aber man hat auch eine professionelle Verantwortung für sich und seinen Körper. Damit verdient man sein Geld. Ich habe nur wenig Verständnis dafür, wenn man sich nicht impfen lässt", sagte Seifert.

Wichtig zu wissen: Bei der derzeitigen Impfquote von 94 Prozent innerhalb der Bundesliga werden auf Basis freiwilliger Angaben nicht nur Spieler, sondern auch Trainer und Mitarbeiter des Betreuerstabs mitgezählt. Die Quote sei "ziemlich gut", sagte Seifert und führte aus: "Es steht viel auf dem Spiel. Eine Impfung ist ziemlich sinnvoll."

Auch die weiteren Lockerung beim Thema Zuschauer in den Stadien begrüßt Seifert. Am Samstag werden beispielsweise in Dortmund beim Spiel des BVB gegen Mainz insgesamt 67.000 Zuschauer zugelassen sein. Das Heimspiel des FC Bayern München gegen 1899 Hoffenheim könnten 75.000 Zuschauer verfolgen, womit das Stadion ausverkauft wäre.

DFL-Boss Seifert: "Große Schritt nach vorne"

"Es ist ein großer Schritt nach vorne, den andere Länder bereits früher gegangen sind. Der Schritt ist überfällig und es ist ein sehr gutes Signal an alle, die meinen, sie können ganz vernünftig selbst mit der Situation umgehen", sagte Seifert.

Dennoch glaubt der 52-Jährige, der seinen Vertrag als Geschäftsführer der DFL nicht über den 30. Juni 2022 hinaus verlängern wird, nicht an ausverkaufte Stadien ohne Auflagen: "Es wird noch ein bisschen brauchen. Das nächste Wochenende wird einen ganz guten Hinweis geben, in welche Richtung es geht. Und dann werden hinterher immer noch nicht alle Stadien ausverkauft sein, weil auch manche vor der Pandemie nicht ausverkauft waren. Und das sollte man nicht auf Corona schieben, sondern sich als Klub hinterfragen, woran das liegen könnte."

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