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Fussball

BVB: Juventus-Direktor erklärt Erling Haalands Absage an die Alte Dame

Von Louis Loeser

Direktor Federico Cherubini vom italienischen Spitzenklub Juventus hat über die Gründe gesprochen, aus denen BVB-Star Erling Haaland im Jahr 2017 der Alten Dame eine Absage erteilte. Dabei gab der Italiener zu, dass er die geplatzte Verpflichtung des damals 17-Jährigen im Nachhinein bereut.

"Das tun wir, es wäre dumm, etwas anderes zu sagen. Aber man muss die Dinge im Kontext sehen", sagte Cherubini im Interview mit Tuttosport auf die Frage, ob er die Absage Haalands immer noch bedauere.

Die Alte Dame plante offenbar, den damaligen Molde-Angreifer zu verpflichten und anschließend zu verleihen. Haaland sei von dieser Idee jedoch nicht sonderlich angetan gewesen.

"Junge Spieler können Angst davor haben, verliehen zu werden. Wir standen am Anfang unseres U23-Projekts und vielleicht war die Perspektive, die wir ihm boten, nicht allzu aufregend", gestand Cherubini und führte aus: "Vielleicht war die Idee, auf Leihbasis zu gehen, nicht ideal für einen Spieler wie ihn. Vielleicht wären die Dinge heute anders."

Statt zu Juventus zu wechseln blieb Haaland noch bis 2019 bei Molde FK, ehe er sich für acht Millionen Euro dem österreichischen Meister RB Salzburg anschloss. Im Januar 2020 wechselte der Norweger zu Borussia Dortmund, wo er seitdem auf 63 Tore und 18 Vorlagen in 64 Spielen kommt.

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