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Fussball

BVB: Als Mario Götze seinen Trainer Jürgen Klopp auf die Palme brachte

Von Felix Götz
Jürgen Klopp und Mario Götze arbeiteten in Dortmund zusammen.

Mario Götze hat verraten, dass sein Wechsel 2013 von Borussia Dortmund zum FC Bayern vor allem beim damaligen BVB-Trainer Jürgen Klopp auf Unverständnis stieß.

"Vielleicht hat mich Klopp ein bisschen verstanden, er kannte mich, aber er war in dieser Situation sehr verärgert, dass ich diese Entscheidung getroffen hatte", sagte Götze im Podcast "The Home of Football".

Auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc seien "nicht glücklich" darüber gewesen.

"Ich hätte nicht damit gerechnet, dass mein Wechsel so ein großes Aufsehen erregt. Es war damals sehr komisch für mich, diese Kommentare und Gefühle zu erleben", so der 29-Jährige.

Götze entwickelte sich in Dortmund unter Klopp zum Topspieler, weshalb er sich noch heute über den Klub und den heutigen Liverpool-Coach sehr positiv äußert.

Götze schwärmt von Klopp und Dortmund

"Es hatte einen großen Einfluss auf meine Karriere, auf mein Leben, weil wir dort eine lange Zeit geblieben sind", sagte der Weltmeister von 2014 über Dortmund: "Dieser Klub hat mir fast alles gegeben. Ich war sehr jung, als ich angefangen habe, für Borussia Dortmund zu spielen. Als ich 17 war, hat Jürgen Klopp mich in die erste Mannschaft berufen. Ich war sehr glücklich, dass Klopp zu dieser Zeit Coach war. Es hatte einen großen Einfluss auf mich, in diesem großartigen Stadion zu spielen."

Klopp habe ihm sehr geholfen, ihn letztlich zum Fußball-Profi gemacht und ins Team integriert. "Er hat mir sehr viel bedeutet und bedeutet mir immer noch viel", erklärte Götze.

Und weiter: "Klopp hat mir geholfen, demütig und immer bei mir zu bleiben, obwohl wir große Erfolge gefeiert haben. Und er hat mich auf dem Platz und abseits davon besser gemacht. Er weiß, wie man mit jüngeren und älteren Spielern umgeht."

Götze: "Klopp kann echt hart sein"

Allerdings sei Klopp manchmal auch unangenehm, erklärte der Offensivspieler: "Er ist sehr streng, sowohl auf dem Platz als auch abseits davon. Er achtet immer darauf, dass sich die Spieler korrekt verhalten. Wenn ich mal zu spät war oder defensiv nicht meine Aufgaben erledigt habe, hat er mich regelmäßig zurechtgewiesen. Manchmal kann er auch echt hart sein."

Götze blieb nach seinem Wechsel drei Jahre in München, ehe er 2016 für vier Jahre zum BVB zurückkehrte. Mittlerweile spielt er in den Niederlanden für PSV Eindhoven.

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