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Fussball

VfB Stuttgart: Bußgeldverfahren eingeleitet - Thomas Hitzlsperger nicht überrascht

Von SPOX
Thomas Hitzlsperger hatte Kenntniss vom Bußgeldverfahren gegen den VfB Stuttgart.

Der VfB Stuttgart kommt abseits des Platzes nicht zur Ruhe. Wie der Datenschutzbeauftragte in Baden-Württemberg mitteilte, wurde gegen die AG des VfB ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Laut Stefan Brink, Landesbeauftragter für den Datenschutz, seien die Verstöße gegen den Datenschutz "erheblich". Die Datenaffäre hält den Verein seit mehreren Monaten in Atem. Daraus resultierte auch der offene Machtkampf um das Präsidentenamt zwischen Claus Vogt und Thomas Hitzlsperger.

Letzterer gab am Mittwoch im Vorfeld des DFB-Pokal-Achtelfinales gegen Borussia Mönchengladbach gegenüber der ARD an, dass er sich mit Brink getroffen habe. "Ich wusste schon seit letzter Woche, dass es ein Bußgeldverfahren gibt", sagte der ehemalige Nationalspieler.

Hitzlsperger erklärte, dass der Verein kooperiere und er "guter Dinge" sei. "Wir wollen das zum Abschluss bringen und den Verstoß sauber auflösen", sagte der 38-Jährige.

Grund für die Ermittlungen gegen den VfB, für die die Kanzlei Esecon beauftragt wurde, sind die Anschuldigungen, dass der Klub Mitgliederdaten an Dritte weitergegeben habe. Dadurch soll unter anderem auch die Ausgliederung der Profiabteilung vorangetrieben worden sein.

Derweil äußerten die Fans während des Pokal-Spiels gegen Borussia Mönchengladbach ihren Unmut über die Querelen rund um den Klub. Die Anhänger hatten im Stadion ein Banner mit der Aufschrift "Keine virtuelle Mitgliederversammlung!" angebracht.

 

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