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Fussball

FC Schalke 04: "In erster Linie Tore": Klaas-Jan Huntelaar vor verspätetem Comeback für S04

SID
Klaas-Jan Huntelaar ist zu Schalke 04 zurückgekehrt.

Der Auftrag für Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar ist eindeutig. "In erster Linie erwarten wir natürlich Tore von ihm", sagte Trainer Christian Gross vor dem verspäteten Comeback des Torjägers beim Bundesliga-Tabellenletzten Schalke 04. Nach 1351 Tagen soll der Niederländer wieder in Königsblau aufs Feld laufen - und den brutal abgestürzten Traditionsklub vor dem vierten Abstieg in der Vereinsgeschichte bewahren.

Und der Bundesliga-Torschützenkönig von 2012, der den Kampf um den Klassenerhalt mit Schalke dem Titelrennen mit Ajax Amsterdam vorzog, macht seinen neuen, alten Kollegen trotz fast aussichtsloser Lage Mut. "Jedes Spiel ist die Hoffnung auf die Wende, auf Punkte", sagte der 37-Jährige und forderte: "Wir müssen mehr Tore schießen."

Mit nur 14 Treffern aus 18 Spielen hinken die Gelsenkirchener der Konkurrenz im Abstiegskampf hinterher. Trotz erkennbarer Fortschritte unter Gross, dem vierten Trainer der Saison, fehlen aufgrund der Abschlussschwäche die Ergebnisse. Nach dem vermeintlich erlösenden 4:0 gegen die TSG Hoffenheim vor drei Wochen blieb die Trendwende aus - im Gegenteil: Drei weitere Niederlagen verschärften die Situation.

"Die letzten Spiele haben die Richtung gezeigt", meinte Gross dennoch und sprach von "sehr guten Ansätzen". Was fehlte, sei einer wie Huntelaar, "ein Vollstrecker". Beim extrem schmerzhaften 1:2 gegen den 1. FC Köln und beim 0:4 gegen Bayern München hatte der Rückkehrer wegen Wadenproblemen auf der Tribüne noch tatenlos zuschauen müssen. Das "tat weh", gab der Niederländer zu. Am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER) bei Werder Bremen will er endlich selbst eingreifen - und seinen Job als Torjäger noch einmal erfüllen.

Schalke 04: Huntelaar vor Comeback

"Mit Sicherheit einen Teileinsatz" hat Gross für Huntelaar vorgesehen, künftig ist aber trotz des fortgeschrittenen Alters mehr geplant. "Wenn ich fit bin, kann ich auch 90 Minuten spielen", betonte der "Hunter", der von 2010 bis 2017 für Schalke in 240 Pflichtspielen 126 Tore erzielt hatte. Auch bei Ajax brachte er es zuletzt noch auf eine starke Quote: In der ersten Saisonhälfte traf er in elf Spielen in der Eredivisie siebenmal - im Schnitt alle 55 Minuten.

Auch wenn die Ausgangslage seit seiner Vertragsunterschrift auf Schalke vor anderthalb Wochen noch prekärer geworden ist, hat er seine Mission Impossible noch nicht aufgegeben. "Ich denke, dass wir in den nächsten Spielen punkten können", sagte er. In Bremen will er damit beginnen - mit eindeutigem Auftrag.

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