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Fussball

FC Schalke 04 dementiert Suche nach Nachfolger für Sportvorstand Jochen Schneider

Von SPOX
Jochen Schneider, Sportvorstand beim FC Schalke 04, steht in der Kritik.

Der FC Schalke 04 hat einen Medienbericht dementiert, wonach die Knappen auch der Suche nach einem Nachfolger für Sportvorstand Jochen Schneider seien.

Es handele sich "um eine Falschmeldung", bekräftigen die Schalker in einem offiziellen Statement. "Die Aussagen der kicker-Meldung sind falsch. Der Aufsichtsrat arbeitet nicht daran, einen Nachfolger für Jochen Schneider zu finden. Ebenfalls ist Jochen damit betraut, gemeinsam mit uns einen Sportdirektor für unseren Klub zu finden", wird Jens Buchta, Vorsitzender des Aufsichtsrats, zitiert.

Zuvor hatte der kicker berichtet, dass das S04-Gremium "bereits perspektivisch" nach einem Nachfolger für Schneider suchen würde, da dieser sich seit seinem Amtsantritt "etliche Fehleinschätzungen" geleistet habe. Auch bei der Suche nach einem Sportdirektor würde Schneider dem kicker-Bericht nach nicht eingebunden sein.

Der Nachfolger solle erst als Sportdirektor installiert werden, Schneider aber kurz- bis mittelfristig beerben. Als mögliche Kandidaten brachte der kicker Erik Stoffelshaus, früher Teil des Schalker Managements und jüngst erfolgreicher Sportdirektor bei Lokomotive Moskau sowie den kürzlich beim FSV Mainz 05 ausgeschiedenen Rouven Schröder ins Gespräch.

Gerald Asamoah, Benedikt Höwedes oder Mike Büskens würde mangels Erfahrung in der Führung eines Klubs dahingegen außen vor sein, hieß es weiter.

Schneider über Zukunft: "Kann ich nicht beantworten"

"Da müssen Sie den Aufsichtsrat fragen. Die Frage kann ich leider nicht beantworten", sagte Schneider gegenüber Sky auf die Frage nach seiner Zukunft vor der 1:3-Niederlage gegen die Eintracht (Highlights im Video). "Ich mache meinen Job. Das ist das, was ich beeinflussen kann. Und die Dinge, die ich nicht beeinflussen kann, da verschwende ich weder Zeit noch Energie."

Schneider ist seit Mai 2019 als Sportvorstand der abstiegsbedrohten Knappen im Amt. Sein Vertrag ist noch bis Sommer 2022 datiert.

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