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Fussball

Bo Svensson über Thomas Tuchel: "Habe kurz gedacht, dass er nicht alle Tassen im Schrank hat"

Von SPOX
Trainer Bo Svensson vom FSV Mainz 05 hat sich im Gespräch mit SPOX und DAZN an seine Spielerzeit unter Thomas Tuchel und vor allem dessen mutigen taktischen Ideen erinnert.

Trainer Bo Svensson vom FSV Mainz 05 hat sich im Gespräch mit DAZN und SPOX an seine Spielerzeit unter Thomas Tuchel und dessen mutige taktische Ideen erinnert.

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"Es gab ein paar Spiele unter Thomas, bei denen wir sehr überrascht waren. Gegen die Bayern sind wir auswärts komplett hoch angelaufen", berichtet Svensson. Tuchel habe nur an die Stärken der eigenen Mannschaft gedacht und "uns nicht auf die Stärken der Bayern eingerichtet".

Bei einem anderen Spiel gegen den FC Bayern habe Tuchel den gelernten Innenverteidiger ins Mittelfeld gestellt. "Da war ich sehr überrascht. Aber es hat funktioniert, wir haben gewonnen", sagt Svensson und gibt zu: "Ich habe schon kurz gedacht, dass er nicht alle Tassen im Schrank hat, als ich die Taktik gesehen habe."

Schon nach den ersten Trainingseinheiten sei der Mannschaft klar gewesen, "dass er ein besonderer Trainer ist und etwas anders denkt. Sein Auftreten vor der Mannschaft und sein Training hatte ich in der Form als Spieler noch nicht erlebt." Svensson spielte von 2007 bis 2014 für Mainz und in den letzten fünf Jahren unter Tuchel, der seit Dienstag als Trainer des FC Chelsea fungiert.

FSV Mainz 05: Bo Svensson lobt da Costa und Kohr

Svensson übernahm das Traineramt bei Mainz am 4. Januar und holte seitdem in vier Spielen ebenso viele Punkte. Zuletzt gelang ein beachtlicher 3:2-Sieg gegen RB Leipzig. Trotzdem ist Mainz weiterhin Tabellen-17., der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt fünf Punkte. "Dieser Verein braucht Konstanz und keine Nervosität, wenn die Ergebnisse in die andere Richtung gehen", sagt Svensson.

"Ich war hier sieben Jahre Spieler und fünf Jahre Trainer in der Jugend. Ein paar Sachen haben uns immer ausgezeichnet: Wir haben immer leidenschaftlich Fußball gespielt, auch wenn wir nicht die allerhöchste Qualität hatten", erklärt er. "Wir müssen zu einer Stimmung zurückkehren, bei der wir wieder stolz sind, diesen Verein zu unterstützen."

Mithelfen sollen dabei zwei Neuzugänge vom Lokalrivalen Eintracht Frankfurt: Danny da Costa und Dominik Kohr. "Sie bringen die menschlichen Fähigkeiten mit, direkt von Tag eins etwas zu bewegen. Beiden stehen für absoluten Einsatzwillen. Wenn man oben in der Ecke im Stadion sitzt, würde man erkennen, dass die beiden Vollgasfußball spielen", findet Svensson.

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