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Fussball

Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle über Zuschauer-Verbot: "Verhältnismäßigkeit hinterfragen"

SID
Alexander Wehrle hat die 2G-Regel in Köln verteidigt.

Geschäftsführer Alexander Wehrle von Bundesligist 1. FC Köln fordert nach dem kurzfristigen Zuschauer-Verbot beim Saisonstart gegen die TSG Hoffenheim eine Verbesserung der Entscheidungskriterien.

Die Entscheidung der Behörden vom Freitagabend "akzeptieren wir. Wir müssen die Prozesse hinterfragen und die Verhältnismäßigkeit. 20 Kilometer entfernt ist ein Freizeitpark, da sind jetzt 10.000 Besucher. Wir brauchen Planungssicherheit, sonst wird es schwierig", sagte Wehrle am Samstag vor Spielbeginn beim TV-Sender Sky.

Ursprünglich waren 9200 Zuschauer beim ersten Punktspiel der Rheinländer in der neuen Saison erlaubt gewesen. Nachdem jedoch die Infektionszahlen für Köln in den zuvor festgelegten Grenzbereich gestiegen waren, mussten die Geißböcke die Begegnung ohne Zuschauer auf den Rängen bestreiten.

Bei Köln Ligarivale Union Berlin wertete Präsident Dirk Zingler die 4600 Besucher auf den Tribünen der Alten Försterei als "Anfang". Weiterhin will Zingler jedoch auch auf wechselnde Rahmenbedingungen reagieren können: "Es ist wichtig, dass wir Erfahrungen sammeln und vorsichtig damit umgehen. Wir alle müssen darauf eingestellt sein, dass sich Dinge permanent ändern. Wir müssen flexibel bleiben. Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet."

Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt genoss unterdessen schon vor dem Duell mit Hertha BSC nach den Geisterspiele der vergangenen Monate den Anblick von immerhin 8500 Zuschauern im Weserstadion. "Es fühlt sich wieder nach richtigem Fußball an", sagte der Coach.

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