Fussball

Hertha-BSC-Investor Lars Windhorst spricht von Meistertitel

Von SPOX/SID
Lars Windhorst stellt der Hertha weitere 150 Millionen Euro zur Verfügung.

Investor Lars Windhorst hat von einem möglichen Meistertitel mit Hertha BSC gesprochen. Neulich wurde bekannt, dass der 43-Jährige mit seiner Firma Tennor Holding weitere 150 Millionen Euro in den Bundesligisten investiert.

"Wenn alle Beteiligten mitspielen und nicht zu große Fehler gemacht werden, dann gibt es theoretisch keinen Grund, warum Hertha nicht auch einmal Deutscher Meister werden sollte und in der Champions League oben mitspielt", sagte Windhorst der Bild.

In der vergangenen Saison landete die Hertha auf Platz zehn und beschäftigte mit Ante Covic, Jürgen Klinsmann, Alexander Nouri und Bruno Labbadia vier Trainer. Für Windhorst kommt der holprige Start nicht überraschend. Ein sofortiger durchschlagender Erfolg wäre seiner Meinung nach "reines Glück" gewesen.

Für Wirbel sorgte der Klub mit dem turbulenten Abgang von Klinsmann sowie eines Facebook-Live-Videos von Salomon Kalou kurz vor Wiederaufnahme des Bundesligaspielbetriebs, in dem einige Hertha-Spieler die Hygiene-Vorgaben der DFL ignorierten. "Das Kalou-Video war in einer schwierigen Phase sehr unglücklich. Der überraschende Abgang von Jürgen Klinsmann hatte aus meiner Sicht eine größere Dramatik", sagte Windhorst dazu.

Lars Windhorst über Jens Lehmann

Nachdem Windhorst über seine Firma Tennor Holding bereits 224 Millionen Euro in den Hauptstadtklub gepumpt hatte, investiert er nun weitere 150 Millionen Euro. Die ersten 50 Millionen Euro sind sofort fällig, die restlichen 100 Millionen fließen im Oktober. Im Gegenzug steigen Windhorsts Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KgaA von 49,9 auf 66,6 Prozent. Diese sind bei der Berücksichtigung der 50+1-Regel nicht von Bedeutung.

Windhorst erklärte zudem, warum Marc Kosicke, Berater unter anderem von Trainer Jürgen Klopp, entgegen der ersten Ankündigung doch nicht die zweite Tennor-Stelle in Herthas Aufsichtsrat neben Jens Lehmann übernimmt. Man habe Hinweise von der Deutschen Fußball Liga (DFL) erhalten, "dass es hier möglicherweise Interessenkonflikte mit Kosickes Berater-Tätigkeit geben könnte", sagte Windhorst: "Dem wollten wir einfach vorbeugen."

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