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BVB, News und Gerüchte: Jadon Sancho nur im Falle der Champions-League-Qualifikation zu Manchester United?

Von SPOX
Sanchos Wechsel zu Manchester ist durch deren Champions-League-Qualifikation wahrscheinlicher geworden.

Ein Wechsel von Jadon Sancho zu Manchester United könnte wohl einzig an der noch unsicheren Champions-League-Qualifikation der Red Devils scheitern. Jude Bellingham wird beim BVB angeblich ein stolzes Gehalt kassieren. Ein spanisches Talent verlässt den Verein bereits nach einem Jahr wieder. Alle News und Gerüchte zum BVB gibt es hier.

Jadon Sancho nur im Falle der Champions-League-Qualifikation zu Manchester United?

Dass Youngster Jadon Sancho (20) den BVB nach der Saison verlassen will, ist bereits seit Wochen klar. Nun berichtet die Bild, dass Wunschklub Manchester United bereit ist, die aufgerufene Ablöse in Höhe von 120 Millionen Euro zu zahlen, allerdings unter einer Bedingung: Die Red Devils müssen sich für die Champions League qualifizieren.

Drei Spieltage vor Saisonende liegt United lediglich auf Platz fünf, der nur zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Platz vier belegt das punktgleiche Leicester City, Platz drei der FC Chelsea (mit einem Vorsprung von vier Punkten, die Blues haben jedoch bereits ein Spiel mehr absolviert). Durch einen Last-Minute-Gegentreffer zum 2:2 gegen den FC Southampton hat Manchester am Montag eine bessere Ausgangslage verspielt.

Während für United die Champions-League-Qualifikation zwingend notwendig ist, um die dreistellige Millionenablöse zahlen zu können, kann sich auch Sancho wohl nur dann einen Wechsel vorstellen, wenn er in der kommenden Saison in der Königsklasse auflaufen kann. Eine Entscheidung dürfte wohl in frühestens elf Tagen fallen. Dann trifft Manchester am letzten Spieltag in der Premier League auf den direkten Konkurrenten Leicester.

Sancho, dessen Vertrag beim BVB noch bis 2022 läuft, spielte die beste Saison seiner Karriere (34 Scorerpunkte), BVB-Boss Hans-Joachim Watzke schilderte zuletzt in der WAZ seine Vorstellungen: "Jadon hat einen gültigen Vertrag bei uns, und wir würden uns sehr freuen, wenn er in der nächsten Saison noch bei uns ist. Um überhaupt über etwas anderes nachzudenken, müsste erstens das Timing stimmen und zweitens unsere Preisvorstellungen zu 100 Prozent erfüllt werden."

Jadon Sancho: Leistungsdaten für den BVB in der Saison 2019/20

WettbewerbEinsätzeToreVorlagen
Bundesliga321717
Champions League822
DFB-Pokal3--
GESAMT431919

BVB: Neue Vertragsdetails zu Bellingham-Transfer

Birmingham-Talent Jude Bellingham (17) steht kurz vor einem Wechsel zum BVB. Mit einer Vertragsunterschrift ist zeitnah zu rechnen, nachdem sich diese aufgrund der strengen Einreisebestimmungen in den vergangenen Wochen noch verzögert hatte. Nun gibt es weitere Details zum Vertrag des Mittelfeldspielers.

Wie die Bild berichtet, soll die Borussia eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro zahlen, zuvor hatte bereits der kicker einen ähnlichen Betrag vermeldet. Grund dafür, dass Birmingham von den ursprünglichen Forderungen von 35 Millionen Euro abweichte, sei neben der Corona-Krise auch eine Klausel im Vertrag. Demnach kassieren die Engländer bei einem Weiterverkauf Bellinghams nun einen höheren Anteil der Ablöse.

Das Online-Portal The Athletic liefert weitere Details zum Transfer des Briten: Demnach habe der BVB Bellingham seit drei Jahren intensiv gescoutet und versucht, "ihn zu einem BVB-Anhänger zu machen". Außerdem habe man ihn ins Stadion eingeladen und ihn damit geködert, dass er eine ähnliche Entwicklung wie Sancho nehmen könne.

Bis vor kurzem sollen sich der FC Bayern und Manchester United ebenfalls Hoffnungen auf einen Wechsel ausgerechnet haben. So soll es zwischen Bayerns Chefscout Maco Neppe und der Familie des 17-Jährigen ein Treffen gegeben haben, United soll beim Werben sogar die Klublegenden Sir Alex Ferguson und Eric Cantona eingeschaltet haben.

In Dortmund soll Bellingham, der für das Mittelfeldzentrum eingeplant ist, für fünf Jahre unterschreiben und ein Jahresgehalt von drei Millionen Euro kassieren. Bereits im Alter von 16 Jahren debütierte er für das Profiteam des Zweitligisten, in 38 Championship-Spielen gelangen ihm 2019/20 sieben Scorerpunkte (vier Tore, drei Vorlagen).

BVB: Spanisches Talent Relu verlässt den Klub nach einem Jahr

Im vergangenen Sommer wechselte Jose Maria Relucio Gallego (22), Relu genannt, von AD Alcornon B in die zweite Mannschaft des BVB, nach einem Jahr ist das Abenteuer Deutschland für den Mittelfeldspieler bereits wieder beendet. Wie die Marca vermeldet, schließt sich der Linksfuß dem FC Getafe an.

Relu, ein Jugendfreund von Achraf Hakimi und wie dieser in Madrid geboren, kam bei den BVB-Amateuren nur 31 Minuten zum Einsatz (sechs Spiele), nachdem er mit großen Erwartungen ins Ruhrgebiet gekommen war. "Meine Berater sagten mir, dass Dortmund mich das ganze Jahr über beobachtet hat. Sie gaben mir die Chance und es war sehr leicht, für die Borussia zu unterschreiben."

Der ehemalige Jugendspieler von Atletico Madrid stand bereits 2019 vor einem Wechsel nach Getafe, entschied sich aber damals für den BVB. Getafe sieht diesen als "Wette für die Zukunft" und muss keine Ablöse bezahlen. Relus Vertrag in Dortmund lief zum 30. Juni aus.

BVB muss nach OP lange auf Schmelzer verzichten

Linksverteidiger Marcel Schmelzer hat sich aufgrund von chronischen Knieproblemen einer Operation unzerzogen. Wie der BVB bekanntgab, erfordert der Eingriff eine mehrmonatige Reha, sodass Schmelzer auch den Auftakt zur neuen Saison im September verpassen wird. Der BVB rechnet mit einem Comeback noch in diesem Jahr.

Schmelzer spielt bereits seit 2005 für den BVB und feierte mit der Borussia zwei Meisterschaften. In der abgelaufenen Saison zählte er allerdings nur zu den Reservisten (acht Einsätze, 59 Minuten). Bereits vor Saisonbeginn wollte er den Verein verlassen, auch um sich auf die Zeit nach der Karriere vorzubereiten.

"Es war von meiner Seite aus alles geklärt mit einem Verein aus dem Ausland, der mir darüber hinaus eine Arbeit als Trainer in einem hoch angesehenen Trainingskomplex ermöglicht hätte - parallel zum Trainings- und Spielbetrieb", sagte Schmelzer. Dass ihm der Verein keine Freigabe erteilt habe, habe ihn "sehr enttäuscht. Weil ich damals schon das Gefühl hatte, dass ich kaum Einsatzchancen erhalten würde. Und so kam es ja auch."

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