Fussball

BVB – News und Gerüchte: Neue Details zur Verletzung von Marco Reus

Von SPOX
Marco Reus fehlt dem BVB seit Anfang Februar.

Es sind neue Details zur Verletzung von BVB-Kapitän Marco Reus (31) aufgetaucht. Der ehemalige BVB-Profi Paulo Sousa bestätigt Gespräche über ein Engagement als Trainer von Borussia Dortmund. Außerdem schwärmt der 49-Jährige von seinem ehemaligen Mitspieler Andreas Möller.

Hier gibt es aktuelle News und Gerüchte zum BVB.

BVB-Kapitän Marco Reus hat sich offenbar Sehnenanriss zugezogen

Offiziell wird Marco Reus seit dem Pokalspiel gegen Werder Bremen am 4. Februar von Adduktorenproblemen zurückgehalten. Eine genaue Diagnose machte der BVB aber nie bekannt. Mittlerweile, vier Monate später, macht Reus offenbar deutliche Fortschritte, von einer Rückkehr ins Mannschaftstraining ist aber noch nicht die Rede.

Wie der kicker berichtet, handelt es sich bei Reus nicht nur um muskuläre Probleme im Adduktorenbereich. Das Magazin schreib von einem "bisher nicht offiziell bestätigten Sehnenanriss im Adduktorenbereich".

Eine Rückkehr noch in dieser Saison gilt als unwahrscheinlich. Reus verpasste allein in dieser Saison aufgrund mehrerer Verletzungen bereits 16 Pflichtspiele.

BVB führte Gespräche mit Bordeaux-Trainer Paulo Sousa

Nach der Trennung von Trainer Thomas Tuchel 2018 hat Borussia Dortmund augenscheinlich eine Verpflichtung von Ex-BVB-Profi Paulo Sousa in Erwägung gezogen. "Das stimmt, es gab Gespräche mit dem BVB, aber es wurde nie konkret", bestätigte Sousa dem kicker.

Der 49 Jahre alte Portugiese, der zwischen 1996 und 1998 für den BVB spielte, war zu dieser Zeit noch Trainer von TJ Quanjian aus China. Der BVB verpflichtete stattdessen Lucien Favre.

Seit Anfang März 2019 trainiert Sousa den französischen Erstligisten Girondins Bordeaux. "Trainer in der Bundesliga zu sein" sei jedoch "noch ein Ziel" in Sousas Karriere.

Ex-BVB-Profi Sousa schwärmt von Andy Möller und Ottmar Hitzfeld

Sousa sprach im kicker-Interview auch über seine Zeit als Spieler des BVB. Vor allem bei Andreas Möller und Ottmar Hitzfeld geriet er ins Schwärmen.

"Ottmar ist einer der besten Trainer und Menschenkenner überhaupt. Er konnte mit unterschiedlichen Charakteren umgehen, ohne autoritär zu wirken. Typen wie Matthias (Sammer, d. Red.), Jürgen (Kohler), Andy (Möller) oder mich zusammenzubringen, war bestimmt nicht einfach. Ottmar hatte immer den Instinkt für die richtigen Entscheidungen", sagte Sousa über seinen damaligen Coach, mit dem er 1997 die Champions League gewann.

Sein bester Mitspieler im damals schon legendären Dortmunder Kader war laut Sousa Möller, der insgesamt acht Jahre lang beim BVB spielte. "Andy hätte ein Weltstar wie Zidane sein können. Technik, Beidfüßigkeit, Pässe, Tempo, Abschluss - er hatte einfach alles. Er war nur mental nicht ganz so stark wie Zinedine, so auf ein Ziel ausgerichtet, obwohl Andy ja auch fast alles gewonnen hat", sagte Sousa.

Nach anderthalb Jahren beim BVB wechselte Sousa im Januar 1998 zu Inter Mailand. "Weil ich gern nach Italien zurück wollte. Und weil mich Ronaldo, der damals beste Spieler der Welt, überredet hat." Den Wechsel bezeichnete Sousa jedoch als den "größten Fehler" seiner Karriere. "Der rustikale Fußball bei Inter passte nicht zu mir, der Körper meldete sich bald wieder." 2002 beendete er bei Espanyol Barcelona seine aktive Laufbahn.

BVB-Spielplan: Das Restprogramm von Borussia Dortmund

SpieltagGegnerH/A
31Fortuna DüsseldorfA
321. FSV Mainz 05H
33RB LeipzigA
34TSG HoffenheimH
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