Kolumbiens Stürmerstar Falcao verärgert DFL-Vorgabe für Torjubel

SID
Radamel Falcao ist kein Freund der neuen DFL-Vorgabe.
© imago images

Der deutsche Pionier-Restart des Fußballs inmitten der Corona-Pandemie hat weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt und bei Kolumbiens Stürmerstar Radamel Falcao gleich Zweifel aufgeworfen. "Ich sehe gerade die Rückkehr des Fußballs und frage mich: Gibt es einen fachlich fundierten Grund dafür, die Umarmungen nach Toren nicht zuzulassen?", twitterte der 34 Jahre alte Angreifer des türkischen Rekordmeisters Galatasaray Istanbul noch vor Abpfiff der ersten Spiele.

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Die Kurznachricht fand noch am Samstag vor allem in Südamerikas Medien Widerhall. Der Rekordtorschütze der "Cafeteros" begründete seine Verwunderung. "Während der Spiele sind wir in ständigem Körperkontakt. Bei einem Eckball hängen die Verteidiger auf dir drauf, bei einer Freistoßmauer stehen alle eng zusammen." Warum also die Vorgabe der DFL zum distanzierten Verhalten beim Torjubel?

Auch wenn am Samstag bei den meisten Toren der Jubel auf Distanz oder gar nur mit Ellbogengruß erfolgte, nahm die DFL nach innig ausgeführten Tor-Emotionen der Berliner Spieler beim 3:0-Erfolg von Hertha BSC bei der TSG Hoffenheim Stellung. Der Torjubel von Spielern sei "nicht Bestandteil" des medizinisch-organisatorischen Konzepts, teilte ein DFL-Sprecher am Samstag mit und betonte: "Zum Thema Torjubel wurden in Ergänzung zum Konzept lediglich Hinweise zur Orientierung gegeben - Sanktionen erübrigen sich daher."

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