Borussia Dortmund: Das sind die kuriosesten Transfers des BVB in diesem Jahrtausend

 
Besonders im letzten Jahrzehnt machte Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt vieles richtig. Doch in diesem Jahrtausend entpuppte sich der eine oder andere Neueinkauf auch als Ladenhüter oder verließ den BVB schnell wieder. Ein Überblick.
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Besonders im letzten Jahrzehnt machte Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt vieles richtig. Doch in diesem Jahrtausend entpuppte sich der eine oder andere Neueinkauf auch als Ladenhüter oder verließ den BVB schnell wieder. Ein Überblick.
Emmanuel Krontiris: Kam 2000 für umgerechnet 250.000 Euro von TeBe Berlin. Der Deutsch-Grieche darf sich Deutscher Meister und UEFA-Pokal-Finalist 2002 nennen. Mit insgesamt drei BL-Einsätzen, sonst beim BVB II aktiv. Anschließend Wandervogel.
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Emmanuel Krontiris: Kam 2000 für umgerechnet 250.000 Euro von TeBe Berlin. Der Deutsch-Grieche darf sich Deutscher Meister und UEFA-Pokal-Finalist 2002 nennen. Mit insgesamt drei BL-Einsätzen, sonst beim BVB II aktiv. Anschließend Wandervogel.
Jan-Derek Sörensen: Traf für Rosenborg in der CL dreifach gegen die Schwarz-Gelben und geizte dann dort ab 2001 mit Toren (ein Treffer in 34 Pflichtspielen). Unterschrieb zuvor übrigens auch bei 1860, der BVB gewann den Rechtsstreit aber am Ende.
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Jan-Derek Sörensen: Traf für Rosenborg in der CL dreifach gegen die Schwarz-Gelben und geizte dann dort ab 2001 mit Toren (ein Treffer in 34 Pflichtspielen). Unterschrieb zuvor übrigens auch bei 1860, der BVB gewann den Rechtsstreit aber am Ende.
Leandro: Der BVB lieh den Bruder von Dede 2001 mit 25 Jahren von Atletico Mineiro aus. Blieb bis 2004 und absolvierte zwölf Ligaspiele (zwei Tore). Die meiste Zeit bei den Amateuren im Einsatz. Später noch in Dänemark unterwegs.
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Leandro: Der BVB lieh den Bruder von Dede 2001 mit 25 Jahren von Atletico Mineiro aus. Blieb bis 2004 und absolvierte zwölf Ligaspiele (zwei Tore). Die meiste Zeit bei den Amateuren im Einsatz. Später noch in Dänemark unterwegs.
Juan Fernandez: Wechselte 2002 zum damaligen Meister, war schnell nur Reservist und kam in drei Jahren auf 22 Pflichtspiele. Der Außenverteidiger musste 100.000 Euro berappen, weil er vor Saisonstart 2003 unerlaubt in sein Heimatland Argentinien reiste.
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Juan Fernandez: Wechselte 2002 zum damaligen Meister, war schnell nur Reservist und kam in drei Jahren auf 22 Pflichtspiele. Der Außenverteidiger musste 100.000 Euro berappen, weil er vor Saisonstart 2003 unerlaubt in sein Heimatland Argentinien reiste.
Flavio Conceicao: Ging 2000 für 25 Millionen zu Real Madrid und wurde dort zweimal Meister, CL- und Weltpokalsieger. Leihe zum BVB dann 2003, traf gleich im ersten Spiel gegen Schalke - es kamen aber nur 15 weitere Partien hinzu.
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Flavio Conceicao: Ging 2000 für 25 Millionen zu Real Madrid und wurde dort zweimal Meister, CL- und Weltpokalsieger. Leihe zum BVB dann 2003, traf gleich im ersten Spiel gegen Schalke - es kamen aber nur 15 weitere Partien hinzu.
Malte Metzelder: Schloss sich 2003 der Borussia an, wo auch sein älterer Bruder Christoph spielte. Allerdings wurde der Verteidiger immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen, so dass es nur zu elf Pflichtspielen reichte. Ging anschließend nach Aalen.
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Malte Metzelder: Schloss sich 2003 der Borussia an, wo auch sein älterer Bruder Christoph spielte. Allerdings wurde der Verteidiger immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen, so dass es nur zu elf Pflichtspielen reichte. Ging anschließend nach Aalen.
Matthew Amoah: Wechselte in der Winterpause 2005/06 zu BVB-Trainer Van Marwijk und verletzte sich schnell am Knie. Verlor so direkt den Anschluss und traf in 17 Pflichtspielen nicht einmal ins Tor. Der Inbegriff des Flops.
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Matthew Amoah: Wechselte in der Winterpause 2005/06 zu BVB-Trainer Van Marwijk und verletzte sich schnell am Knie. Verlor so direkt den Anschluss und traf in 17 Pflichtspielen nicht einmal ins Tor. Der Inbegriff des Flops.
Cedric van der Gun: Für den Niederländer lief es extrem bitter in Dortmund. Kam 2005 und zog sich in seiner zweiten Partie einen Kreuzbandriss zu. So kam der Stürmer nur auf 67 Spielminuten in drei Pflichtspielen. Sein Vertrag wurde nicht verlängert.
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Cedric van der Gun: Für den Niederländer lief es extrem bitter in Dortmund. Kam 2005 und zog sich in seiner zweiten Partie einen Kreuzbandriss zu. So kam der Stürmer nur auf 67 Spielminuten in drei Pflichtspielen. Sein Vertrag wurde nicht verlängert.
Antonio Rukavina: Von Partizan Belgrad ging der Serbe im Januar 2008 nach Dortmund und stand kurz darauf mit dem BVB im Pokalfinale, wo er als Rechtsverteidiger 79 Minuten spielte. Insgesamt mit 25 Pflichtspielen. Im Februar 2009 zog er weiter zu 1860.
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Antonio Rukavina: Von Partizan Belgrad ging der Serbe im Januar 2008 nach Dortmund und stand kurz darauf mit dem BVB im Pokalfinale, wo er als Rechtsverteidiger 79 Minuten spielte. Insgesamt mit 25 Pflichtspielen. Im Februar 2009 zog er weiter zu 1860.
Yeong-pyo Lee: Über Eindhoven und Tottenham fand er 2008 den Weg zum BVB und ersetzte dort als Linksverteidiger den verletzten Dede. Mit ordentlichen Leistungen, zur beabsichtigten Vertragsverlängerung kam es aber nicht. Insgesamt mit 22 Pflichtspielen.
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Yeong-pyo Lee: Über Eindhoven und Tottenham fand er 2008 den Weg zum BVB und ersetzte dort als Linksverteidiger den verletzten Dede. Mit ordentlichen Leistungen, zur beabsichtigten Vertragsverlängerung kam es aber nicht. Insgesamt mit 22 Pflichtspielen.
Kevin-Prince Boateng: Kam per Leihe im Winter 2009 und kickte in dieser Zeit erstmals gegen Halbbruder Jerome. Sah nach einem Tritt Rot und kam daher nur auf elf Pflichtspiele. Der BVB wollte ihn kaufen, konnte die Spurs-Forderungen aber nicht erfüllen.
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Kevin-Prince Boateng: Kam per Leihe im Winter 2009 und kickte in dieser Zeit erstmals gegen Halbbruder Jerome. Sah nach einem Tritt Rot und kam daher nur auf elf Pflichtspiele. Der BVB wollte ihn kaufen, konnte die Spurs-Forderungen aber nicht erfüllen.
Damien Le Tallec: Aus Rennes wechselte der Franzose 2009 ablösefrei zur Borussia, wurde 2011 Meister und blieb bis 2012. Für die Profis kam der Angreifer auf 8 Pflichtspiele, für den BVB II erzielte er 14 Tore in 43 Spielen. Später in der Ukraine aktiv.
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Damien Le Tallec: Aus Rennes wechselte der Franzose 2009 ablösefrei zur Borussia, wurde 2011 Meister und blieb bis 2012. Für die Profis kam der Angreifer auf 8 Pflichtspiele, für den BVB II erzielte er 14 Tore in 43 Spielen. Später in der Ukraine aktiv.
Dimitar Rangelov: Nach einer starken Saison und dem Abstieg mit Energie Cottbus kam der Bulgare für eine Million zu Schwarzgelb und wurde zwischenzeitlich nach Tel Aviv und zurück nach Cottbus verliehen. Traf nur einmal in 14 Pflichtspielen für den BVB.
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Dimitar Rangelov: Nach einer starken Saison und dem Abstieg mit Energie Cottbus kam der Bulgare für eine Million zu Schwarzgelb und wurde zwischenzeitlich nach Tel Aviv und zurück nach Cottbus verliehen. Traf nur einmal in 14 Pflichtspielen für den BVB.
Chris Löwe: Stieg mit Chemnitz in die 3. Liga auf, bekam beim amtierenden Meister überraschend einen Vierjahresvertrag und war am Saisonende Doublesieger. Nach 11 Pflichtspielen für die Profis und 6 für den BVB II wechselte der Linksverteidiger zum FCK.
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Chris Löwe: Stieg mit Chemnitz in die 3. Liga auf, bekam beim amtierenden Meister überraschend einen Vierjahresvertrag und war am Saisonende Doublesieger. Nach 11 Pflichtspielen für die Profis und 6 für den BVB II wechselte der Linksverteidiger zum FCK.
Julian Schieber: Zwei Tore bei einem wahnsinnigen 4:4 in Dortmund reichten, dass der Angreifer vom VfB zum BVB wechselte. Stand dort jedoch im Schatten von Lewandowski und später Aubameyang. Nach 57 Pflichtspielen und sechs Toren ging's zur Hertha.
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Julian Schieber: Zwei Tore bei einem wahnsinnigen 4:4 in Dortmund reichten, dass der Angreifer vom VfB zum BVB wechselte. Stand dort jedoch im Schatten von Lewandowski und später Aubameyang. Nach 57 Pflichtspielen und sechs Toren ging's zur Hertha.
Manuel Friedrich: Nach Verletzungen der Innenverteidiger Hummels und Subotic kam Friedrich aus der Vereinslosigkeit im November 2013 und debütierte drei Tage später gegen die Bayern. Nach 15 Pflichtspielen (ein Tor, zwei Assists) ging er nach Indien.
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Manuel Friedrich: Nach Verletzungen der Innenverteidiger Hummels und Subotic kam Friedrich aus der Vereinslosigkeit im November 2013 und debütierte drei Tage später gegen die Bayern. Nach 15 Pflichtspielen (ein Tor, zwei Assists) ging er nach Indien.
Dong-won Ji: Als sein Wechsel zum BVB bereits feststand, traf er 2014 für Augsburg zum späten 2:2-Ausgleich in Dortmund. Unterschrieb bei Schwarzgelb für vier Jahre, war dann aber durchgehend verletzt und spielte kein einziges Mal für die Profis.
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Dong-won Ji: Als sein Wechsel zum BVB bereits feststand, traf er 2014 für Augsburg zum späten 2:2-Ausgleich in Dortmund. Unterschrieb bei Schwarzgelb für vier Jahre, war dann aber durchgehend verletzt und spielte kein einziges Mal für die Profis.
Kevin Kampl: War schon fast in Leverkusen, doch dann schlug der damalige Tabellenvorletzte (!) aus Dortmund im Januar 2015 zu. Da Klopp-Nachfolger Tuchel nicht auf ihn stand, war nach 19 Pflichtspielen wieder Schluss. Ging dann zu - Leverkusen.
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Kevin Kampl: War schon fast in Leverkusen, doch dann schlug der damalige Tabellenvorletzte (!) aus Dortmund im Januar 2015 zu. Da Klopp-Nachfolger Tuchel nicht auf ihn stand, war nach 19 Pflichtspielen wieder Schluss. Ging dann zu - Leverkusen.
Adnan Januzaj: Kam zur Saison 2015/16 kurz vor Ende des Transferfensters auf Leihbasis für ein Jahr von ManUnited. Sechsmal in der BL aktiv, nie von Beginn an. Tuchel zweifelte öffentlich seine Einstellung an, im Januar wurde die Leihe vorzeitig beendet.
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Adnan Januzaj: Kam zur Saison 2015/16 kurz vor Ende des Transferfensters auf Leihbasis für ein Jahr von ManUnited. Sechsmal in der BL aktiv, nie von Beginn an. Tuchel zweifelte öffentlich seine Einstellung an, im Januar wurde die Leihe vorzeitig beendet.
Joo-ho Park: Tuchel kannte den Außenverteidiger aus Mainz. Starkes Debüt in der EL gegen Krasnodar 2015, als der Südkoreaner den Ausgleich auflegte und das 2:1-Siegtor köpfte. Im Dezember 2017 wurde sein Vertrag nach elf Pflichtspielen aufgelöst.
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Joo-ho Park: Tuchel kannte den Außenverteidiger aus Mainz. Starkes Debüt in der EL gegen Krasnodar 2015, als der Südkoreaner den Ausgleich auflegte und das 2:1-Siegtor köpfte. Im Dezember 2017 wurde sein Vertrag nach elf Pflichtspielen aufgelöst.
Mikel Merino: Aus Osasuna und Spaniens zweiter Liga wechselte der defensive Mittelfeldspieler 2016 zur Borussia und wurde am Saisonende Pokalsieger. Wurde nur in 9 Pflichtspielen eingesetzt und agierte dabei nicht fehlerfrei. Weiter ging's in Newcastle.
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Mikel Merino: Aus Osasuna und Spaniens zweiter Liga wechselte der defensive Mittelfeldspieler 2016 zur Borussia und wurde am Saisonende Pokalsieger. Wurde nur in 9 Pflichtspielen eingesetzt und agierte dabei nicht fehlerfrei. Weiter ging's in Newcastle.
Alexander Isak: Der Stürmer kam mit 17 zur Rückrunde 2016/17 zum BVB - zur Überraschung von Tuchel. Isak bekam in der Folge von insgesamt vier Trainern keine echte Chance und zog nach zweieinhalb Jahren und 13 Pflichtspielen weiter zu Real Sociedad.
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Alexander Isak: Der Stürmer kam mit 17 zur Rückrunde 2016/17 zum BVB - zur Überraschung von Tuchel. Isak bekam in der Folge von insgesamt vier Trainern keine echte Chance und zog nach zweieinhalb Jahren und 13 Pflichtspielen weiter zu Real Sociedad.
Emre Mor: Wurde als türkischer Messi gefeiert und konnte gut dribbeln, spielte jedoch viel zu selten ab. Hinzu kamen Disziplinlosigkeiten - unter Tuchel keine gute Idee. Nach einem Jahr war Schluss, 2017 wechselte er für 13 Millionen zu Celta Vigo.
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Emre Mor: Wurde als türkischer Messi gefeiert und konnte gut dribbeln, spielte jedoch viel zu selten ab. Hinzu kamen Disziplinlosigkeiten - unter Tuchel keine gute Idee. Nach einem Jahr war Schluss, 2017 wechselte er für 13 Millionen zu Celta Vigo.
Michy Batshuayi: Ersetzte Aubameyang ab Januar 2018 auf Leihbasis bis Saisonende und traf im ersten Spiel gleich doppelt. Der Belgier erzielte unter Trainer Stöger starke neun Treffer in 14 Pflichtspielen. Chelsea lieh ihn dann nach Valencia aus.
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Michy Batshuayi: Ersetzte Aubameyang ab Januar 2018 auf Leihbasis bis Saisonende und traf im ersten Spiel gleich doppelt. Der Belgier erzielte unter Trainer Stöger starke neun Treffer in 14 Pflichtspielen. Chelsea lieh ihn dann nach Valencia aus.
Toni Schumacher: Läuft eher unter "kuriose Einwechslung". Die Köln-Legende beendete 1992 seine Karriere und wurde '95 Torwarttrainer beim BVB. Hitzfeld wechselte ihn am letzten Spieltag 1996 in Minute 88 ein. Feierte dadurch seinen zweiten Meistertitel.
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Toni Schumacher: Läuft eher unter "kuriose Einwechslung". Die Köln-Legende beendete 1992 seine Karriere und wurde '95 Torwarttrainer beim BVB. Hitzfeld wechselte ihn am letzten Spieltag 1996 in Minute 88 ein. Feierte dadurch seinen zweiten Meistertitel.
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