Fussball

BVB - Thomas Meunier: Leistungsdaten, Erfolge und Stationen des möglichen Neuzugangs

Von SPOX
Thomas Meunier wollte mit 15 eigentlich schon seine Karriere beenden.

Thomas Meunier steht Medienberichten zufolge wohl kurz vor einem Wechsel zum BVB und wäre damit der erste Neuzugang der Borussia für die kommende Saison. Hier erfahrt Ihr alles über die Leistungsdaten, Erfolge und Stationen des Belgiers.

Mit Paris Saint-Germain traf Meunier zuletzt bereits auf seinen möglicherweise zukünftigen Klub. Im Champions-League-Achtelfinale setzte sich PSG gegen den BVB durch.

Thomas Meunier: Neuzugang für Borussia Dortmund?

Nach Aussagen vom ehemaligen PSG-Profi Jerome Rothen ist der Wechsel von Meunier zum BVB bereits beschlossene Sache. "Es ist nicht nur fast offiziell. Er hat schon in Dortmund unterschrieben. Diese Information kann ich mit großer Sicherheit geben", sagte dieser gegenüber RMC.

Der Vertrag von Meunier in der französischen Hauptstadt läuft aus, demnach birgt eine ablösefrei Verpflichtung kaum Risiken für die Borussia, die in Achraf Hakimi (Leihende, vermutlich Rückkehr zu Real Madrid) und Lukasz Piszczek (Vertrag läuft aus) zwei Rechtsverteidiger verlieren könnten.

Auch der FC Bayern München wurde immer wieder mit dem belgischen Abwehrspieler in Verbindung gebracht. Eine Verlängerung von Meuniers Vertrag in Paris bezeichnete Trainer Thomas Tuchel als "kompliziert".

Thomas Meunier: Die Stationen seiner Karriere

Meunier stammt aus Sainte-Ode, einer belgischen Gemeinde unweit der Grenze zu Luxemburg. Im Alter von 15 Jahren schien sein Traum von einer Fußball-Karriere beendet, als er bei Standard Lüttich aussortiert wurde. "Ich sagte meinen Eltern, dass ich aufhören werde. Mein Traum war gestorben", erklärte Meunier.

Über ein Probetraining empfahl er sich beim damaligen Drittligisten Royal Excelsior Virton für einen Vertrag und schaffte 2011 den Sprung zum belgischen Spitzenklub FC Brügge. 2016 ging es weiter zu Paris Saint-Germain, die sechs Millionen Euro für den offensivstarken Rechtsverteidiger bezahlten, der zu Beginn seiner Karriere im Angriff eingesetzt wurde.

Dort kam er zwar meist regelmäßig zum Einsatz, zählt aber in der aktuellen Saison - auch aufgrund mehrerer kleiner Blessuren - nicht immer zum Stammpersonal.

ZeitraumVereingezahlte Ablöse
2016 bis heuteParis Saint-Germain6 Millionen Euro
2011 bis 2016FC Brügge200.000 Euro
2006 bis 2011Royal Excelsior Virton (U19 und A-Mannschaft)-
2002 bis 2006Standard Lüttich Jugend-

Thomas Meunier: Erfolge im Verein und der Nationalmannschaft

Vor seinem Wechsel zu PSG gewann Meunier mit Brügge die belgische Meisterschaft, im Jahr zuvor bereits den nationalen Pokal. Noch erfolgreicher war er dann im Paris: Nach knapp vier Jahren stehen zwei Meisterschaften, zwei Pokalsiege, zwei Erfolge im Ligapokal sowie vier Superpokalsiege zu Buche.

2013 erhielt Meunier erstmals eine Einladung zur Nationalmannschaft, für die er an der Seite der BVB-Profis Thorgan Hazard und Axel Witsel bisher 40-mal auflief (sieben Tore). Höhepunkte waren dabei die Teilnahmen an einer Europa- und Weltmeisterschaft.

In beiden Turnieren war Meunier Stammspieler. Nachdem die EM 2016 mit einer 1:3-Niederlage gegen Wales im Viertelfinale endete, drangen die Roten Teufel 2018 bis ins Halbfinale der WM vor und sicherten sich schließlich Platz drei im Spiel gegen England. Im Viertelfinale schaltete Belgien Brasilien aus.

Thomas Meunier: Leistungsdaten für Paris und Brügge

Seine Offensivstärke untermauern auch Meuniers Zahlen bei seinen Stationen: Für PSG und Brügge war er insgesamt an 76 Toren beteiligt.

VereinSpieleToreVorlagenGelbe KartenMinuten
Paris Saint-Germain1281321209600
FC Brügge19820222815.007

BVB: Die kommenden Spiele in der Bundesliga

Der BVB, Meuniers wahrscheinliches Wechselziel, stand vor der unfreiwilligen Spielpause vor spannenden Aufgaben in der Bundesliga: In den kommenden Spielen warten dort Aufeinandertreffen mit Schalke 04 und Tabellenführer Bayern München.

Ursprünglicher SpielterminGegner
14. März, 15.30 UhrFC Schalke 04 (H)
22. März, 18 UhrVfL Wolfsburg (A)
4. April, 18.30 UhrFC Bayern München (H)
11.-13. AprilSC Paderborn (A)
17.-20. AprilHertha BSC (H)
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