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FC Schalke 04 - News und Gerüchte: S04 will mit Alexander Nübel wohl noch 10 Millionen Euro verdienen

Von SPOX
Soll dem FC Schalke 04 in zwei Jahren immerhin noch zehn Millionen Euro einbringen: Kapitän Alexander Nübel.

Der FC Schalke 04 will offenbar mit einer vergleichsweise niedrigen Ausstiegsklausel und einer satten Gehaltserhöhung Kapitän Alexander Nübel zu einer Vertragsverlängerung bewegen und somit einen ablösefreien Wechsel im Sommer verhindern. Der Ex-Schalker Benedikt Höwedes spricht offen über sein neues Leben in Russland bei Lokomotive Moskau.

Hier gibt es alle News und Gerüchte rund um den FC Schalke 04.

FC Schalke 04 bietet Nübel wohl Vertrag mit niedriger Ausstiegsklausel an

Der FC Schalke 04 will Alexander Nübel offenbar nicht nur mit einer satten Gehaltserhöhung von einer Vertragsverlängerung überzeugen, sondern auch mit einer verhältnismäßig niedrigen Ausstiegsklausel, die ab 2021 gezogen werden kann. Das berichtete die Bild am Mittwochabend.

Demnach soll Nübel ein Vertrag bis 2023 angeboten worden sein, durch den er jährlich 5,5 Millionen Euro einstreichen und bei den Königsblauen zum Topverdiener aufsteigen würde. Sollte Nübel, der ab dem 1. Januar 2020 bei einem anderen Verein unterschreiben und im Sommer ablösefrei wechseln dürfte, das Angebot annehmen, wäre er nach Bild-Angaben dank einer Ausstiegsklausel ab 2021 für lediglich 25 Millionen Euro zu haben.

2021 läuft der Vertrag von Manuel Neuer beim FC Bayern München aus, der in den vergangenen Wochen und Monaten mehrfach mit einer Nübel-Verpflichtung in Verbindung gebracht wurde. Dem Bericht der Bild zufolge rechne man bei den Knappen spätestens 2021 mit einem Abgang des 23 Jahre alten Schlussmannes.

Schalke würde dann abzüglich des Nübel-Gehalts in den kommenden zwei Jahren immerhin noch zehn Millionen Euro plus machen. S04 bliebe so der nächste ablösefreie Abgang nach Leon Goretzka (FC Bayern München), Max Meyer (Crystal Palace), Sead Kolasinac (FC Arsenal) und Joel Matip (FC Liverpool) erspart.

Ex-S04-Kapitän Höwedes: "Ich bin kein Berufspolitiker"

Der ehemalige Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes bedauert, dass "einzelne Themen" wie der Umweltschutz oder die Diskriminierung von sexuellen Minderheiten in Russland "noch nicht auf dem westeuropäischen Niveau" seien. Das sagte der 31-Jährige, der im Sommer 2018 von den Königsblauen zu Lokomotive Moskau gewechselt war, dem Sportbuzzer.

"Es ist merkwürdig, wenn man ein Musikvideo guckt, zwei Frauen sieht, die sich küssen, und das dann mit einem Balken zensiert wird", erklärte der Weltmeister von 2014: "Ich bin froh, dass wir in Deutschland bei den Themen weiter sind und ich Bekannten hier vor Ort erklären kann, warum das bei uns anders ist."

Er könne nicht bestimmen, "wie es hier zu laufen hat. Ich bin ein politisch engagierter Fußballer, aber kein Berufspolitiker. Vor allem kein russischer." Höwedes habe sich zwar gut in Moskau eingelebt, "aber es ist natürlich schwierig, dass meine Familie nicht die ganze Zeit bei mir ist. Ich bin totaler Familienmensch - zu Hause ist für mich, wo meine Familie ist." Seine Karrierestation in Moskau sehe er dennoch als "Chance, Land und Leute kennenzulernen".

Höwedes' Vertrag bei Lokomotive läuft noch bis 2021. Zuletzt hatte der Innenverteidiger mit einer möglichen Bundesliga-Rückkehr kokettiert. "Ich kann mir ein Comeback in der Bundesliga vorstellen, ja", betonte Höwedes: "Ich bin absolut topfit, habe in der letzten und der laufenden Saison viel gespielt, auch in der Champions League auf hohem Niveau. Man muss immer abwägen, was passt und was nicht."

FC Schalke 04: Spielplan bis zur Winterpause

DatumWettbewerbHeimGast
7. DezemberBundesligaBayer LeverkusenFC Schalke 04
15. DezemberBundesligaFC Schalke 04Eintracht Frankfurt
18. DezemberBundesligaVfL WolfsburgFC Schalke 04
21. DezemberBundesligaFC Schalke 04SC Freiburg
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