Schalke-Boss Tönnies: "Kann sein, dass Goretzka nur noch auf der Tribüne sitzt"

SID
Leon Goretzka wechselt im kommenden Sommer ablösefrei zum FC Bayern München.
© getty

Für Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies kommt der Wechsel von Leon Goretzka (22) zu Rekordmeister Bayern München nicht zum passenden Zeitpunkt.

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"Ich persönlich bin der Meinung, dass es zu früh ist. Er hätte noch zwei Jahre bleiben und dann als großer Star gehen sollen", sagte der Unternehmer bei "Wontorra - der Fußball-Talk" am Sonntag bei Sky Sport News HD.

Er sei emotional aufgeladen, betonte Tönnies: "Meine erste Reaktion war, dass er das Trikot von Schalke 04 nicht mehr tragen sollte. Aber es geht nicht um mich. Die Ideallinie wäre ja, dass Leon die Rückrunde seines Lebens spielt, wir Zweiter in der Liga werden und das Pokalfinale erreichen."

Goretzka bei Schalke nur noch auf der Tribüne?

Tönnies schließt gar eine Rückrunde ganz ohne Goretzka nicht aus: "Wenn es für die Mannschaft besser ist, dann kann es auch sein, dass Leon bis zum Ende der Saison auf der Tribüne sitzt. Ich erkläre ihn nicht zu meinem Feind, aber wir können ja nicht die Ziele des Vereins gefährden."

Schalke könne sich keine Vorwürfe machen. "Wir haben alles getan, ihn zu halten und sind bis an unsere Grenzen gegangen". Es sei aber Goretzkas Entscheidung, "wir müssen das akzeptieren. Schalke 04 wird davon nicht untergehen", so der Schalke-Boss.

Goretzka erhält bei den Bayern einen Vierjahresvertrag bis 2022, sein Kontrakt auf Schalke läuft im Sommer aus. Somit konnte er ablösefrei an die Isar wechseln.

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