"Hier ist Kevin niemand böse"

Von Adrian Franke
Dem Abschied von Kevin Trapp aus Frankfurt scheint nichts mehr im Wege zu stehen
© getty

Der Wechsel von Kevin Trapp zu Paris St. Germain steht inzwischen vor dem Abschluss, der Torwart wird Eintracht Frankfurt wohl verlassen und reiste am Samstag nicht mit ins Trainingslager. Zuvor verabschiedete er sich bereits von den Mitspielern.

Anzeige
Cookie-Einstellungen

Eintracht-Torjäger Alex Meier und Trainer Armin Veh zeigten vollstes Verständnis: "So eine Chance kommt einmal im Leben. Hier ist Kevin niemand böse, das muss er machen", zitiert die Bild Meier und Veh fügte hinzu: "Wenn es denn so kommen sollte, dass Kevin geht, kann ich es nachvollziehen, denn das ist ja nicht irgendein Verein. Und es ist außerdem eine schöne Stadt."

Während sich Trapp bereits zuhause verabschiedete, verhandelte Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen weiter in Paris und berichtete: "Es waren intensive Gespräche, die aber noch nicht abgeschlossen sind. Kevin ist in Frankfurt geblieben, um - wenn es so weit ist - zur medizinischen Untersuchung nach Paris zu fliegen."

Frankfurt will dem Vernehmen nach gut zehn Millionen Euro, um Trapp aus seinem bis 2019 laufenden Vertrag zu entlassen, während PSG wohl acht Millionen bietet. Dennoch soll der Transfer laut der Bild noch am Sonntag oder am Montag offiziell verkündet werden. Die Eintracht hat mit Heinz Lindner bereits einen möglichen Ersatzmann geholt, ein weiterer Torhüter dürfte aber noch kommen.

Die Eintracht im Überblick

>
Artikel und Videos zum Thema