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Fussball

"Neuzugänge nicht erste Kategorie"

Von Marco Nehmer
Jos Luhukay ist mit den Transfers der Hertha grundsätzlich zufrieden
© getty

Jos Luhukay ist zufrieden mit der Transferplanung von Hertha BSC zur kommenden Saison - trotzdem seien die Neuen nicht aus dem obersten Regal. Transfers für zweistellige Millionenbeträge seien dem Trainer zufolge in der Hauptstadt noch nicht machbar.

"Die Neuzugänge sind für uns gut, aber sie sind nicht erste Kategorie. So ehrlich muss man sein", erklärte Luhukay gegenüber "Bild".

"Kategorie eins ist für mich einer aus den Top 5 der Bundesliga oder einer, der regelmäßig Champions League gespielt hat", so der Niederländer weiter.

Bislang verpflichteten die Herthaner unter anderem Valentin Stocker aus Basel, Julian Schieber vom BVB und Jens Hegeler von Bayer Leverkusen. Bei Tolga Cigerci wurde die Kaufoption gezogen. Insgesamt investierten die Berliner rund zehn Millionen Euro - ein einzelner Spieler für den gleichen Betrag sei aber nicht zu stemmen.

"Wir haben Spieler verpflichtet, von denen wir überzeugt sind, dass sie uns verstärken. Aber wir können keinen Spieler holen, der zehn Millionen Euro kostet und das entsprechende Gehalt hat", so Luhukay.

"15-Tore-Stürmer ist nicht machbar"

Daher sei es auch problematisch, einen gleichwertigen Ersatz für den nach Dortmund abgewanderten Angreifer Adrian Ramos zu holen: "Ein 15-Tore-Stürmer ist finanziell nicht machbar. Ich würde auch gern einen Spieler aus Barcelona oder von Real Madrid verpflichten. Das ist aber nicht realistisch."

Die Hertha könnte ihre Kaufkraft allerdings mittelfristig steigern - mit dem Erreichen des internationalen Geschäfts. "Noch passt das nicht, noch sind wir nicht in Europa. Irgendwann in den nächsten Jahren können wir das vielleicht", so Luhukay.

Jos Lukukay im Steckbrief

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