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Fussball

Euro-Frust gegen Torflaute

SID
Der SC Freiburg will gegen die Berliner endlich wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen
© getty

Angesichts der zweiten Europa-League-Halbzeit dürfte Freiburg mit hängenden Köpfen in die Partie gegen Hertha gehen. Die Berliner wollen dagegen ihre Torflaute endlich stoppen (So., ab 15:30 im LIVE-TICKER).

Unter der Woche freute sich der SC Freiburg, statt über die englische Woche zu klagen, über den vermeintlichen Push nach dem Europa League-Spiel gegen Slovan Liberec. Ob der wie gewünscht ausfällt, ist angesichts des ärgerlichen 2:2 (2:0) fraglich. Gegner Hertha BSC wäre in der Bundesliga derzeit froh, wenn überhaupt mal wieder zwei eigene Tore fallen würden.

Drei Patzer sorgten in der Europa League für den verschenkten Sieg der Freiburger und die Erkenntnis eines Stürmers: "Wir schaffen es momentan einfach nicht, über 90 Minuten konzentriert unsere Leistung zu zeigen", so Mike Hanke nach dem Spiel. Der vor dem 2:2 von Trainer Christian Streich erhoffte Effekt - die Spieler müssten schließlich "mal nicht an die Bundesliga denken" - dürfte somit auch verpufft sein.

Gegen Hertha BSC wird die Aufgabe für den SC Freiburg indes auch ohne Einlagen a la Admir Mehmedi, der den tschechischen Ausgleich durch einen haarsträubenden Fehplass einleitete, oder dem zweifachen Handspiel eines Karim Guédé, der nach seiner Einwechslung innerhalb von zwei Minuten Gelb-Rot sah, alles andere als einfach.

Erneut Personalrotation beim SC?

Gegen Liberec hatte Trainer Streich entgegen anderslautenden Aussagen rotieren lassen und gleich fünf Startelf-Spieler im Gegensatz zur Augsburg-Niederlage ausgetauscht. So kam Mehmedi zum gelungenen Vorspielen - bis zur 74. Minute und dem verheerenden Fehlpass. Auch Pavel Krmas kam in der Abwehr zum Einsatz, Fallou Diagne bließ draußen.

Ob Streich dieser Startelf dank guter erster Halbzeit wieder das Vertrauen schenkt oder wieder überraschend umstellen wird, dürfte erst am Spieltag feststehen. Neuzugang Vladimir Darida, bereits gegen seine tschechischen Landsleute nicht dabei, wird hingegen wegen Problemen am Syndesmoseband erneut ausfallen.

Hertha und die Suche nach dem Torerfolg

Bei Gegner Hertha herrscht dagegen die Angst vor der Torflaute. Seit 196 Minuten haben die Berliner nicht mehr getroffen - und das nach einem Hurra-Auftakt am ersten Spieltag mit einem halben Dutzend Toren. "Wichtig ist, dass wir uns zuletzt viele Chancen herausgespielt haben. Wäre das nicht der Fall gewesen, müssten wir uns Sorgen machen", wiegelte Coach Jos Luhukay jedoch in der "Berliner Zeitung" ab. Und ließ im Training dennoch verstärkt Torschüsse trainieren.

Doch nicht nur die Treffsicherheit der Stürmer bereitete Luhukay Sorge, auch der Ausfall Sebastian Langkamps treibt den Coach um. Zum Glück meldete sich der Innenverteidiger nach seinem Faserriss für die Partie in Freiburg teilweise fit.

"Sebastian ist ein wichtiger Baustein unserer Defensive", erklärte Luhukay dem "Berliner Kurier" und hofft bis Sonntag darauf, dass Langkamp nicht nur "eine Alternative" ist, wie er es vorsichtig formulierte.

Bundesliga, 6. Spieltag

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