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Fussball

Hertha-Triple, Triple-Sieger und Triple-Knipser

Von SPOX
Die SPOX-Top-11 des 1. Spieltags: 3x Hertha, 2x Bayer, 2x Bayern
© spox

Willkommen zurück in der Bundesliga! Hertha BSC stellt gleich drei Spieler in der SPOX-Top-11 des 1. Spieltags. Bayern und Bayer sind gleich zweifach vertreten. Außerdem: Dortmunds neue Offensivwaffe und Stuttgarts Alptraum.

Bernd Leno (Bayer Leverkusen): Von der Freiburger Offensive eher selten gefordert - wenn doch, war er allerdings hellwach. Zeigte sich sicher in der Strafraumbeherrschung und Spieleröffnung. Ganz stark seine Parade bei Schmids Elfmeter (67.) Beim Gegentreffer durch Hanken (37.) war er chancenlos.

Philipp Lahm (Bayern München): Ließ Juan Arango nur ganz selten ins Spiel kommen und kaum Gladbacher Angriffe über seine rechte Abwehrseite zu. Nach vorne extrem sicher, erlaubte sich kaum Ballverluste und Fehlpässe (Passquote: 95 Prozent).

David Abraham (1899 Hoffenheim): Hatte Ginczek wesentlich besser im Griff als Nebenmann Vestergaard. Versuchte die Hoffenheimer Angriffe auch selbst einzuleiten und hatte die zweitmeisten Ballkontakte der TSG (67). Stark natürlich bei seinem Kopfballtreffer (34.) und der Rettungstat gegen Dabanlis Hereingabe kurz vor Schluss.

Anthony Brooks (Hertha BSC): Einer der besten in einer hervorragend aufgelegten Berliner Mannschaft. Brachte 94 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und beging über die kompletten 90 Minuten kein Foul. Gedankenschnell bei seinem Treffer aus dem Strafraumgewühl zum 2:0.

Sebastian Boenisch (Bayer Leverkusen): Machte Dampf auf seiner Seite, im Gegenzug kam Freiburg bei ihm nur selten durch. Zeigte eine nahezu fehlerlose Partie. Scheint sich auf der Außenverteidigerposition festgebissen zu haben.

Nicolai Müller (1. FSV Mainz 05): Der quirlige Neu-Nationalspieler schloss nahtlos an seine starken Leistungen Ende der vergangenen Saison an. Müller war als stetiger Unruheherd auf allen Offensivpositionen der Mainzer zu finden und stellte die VfB-Abwehr immer wieder für unlösbare Aufgaben. War zudem mit zwei eigenen Treffern der entscheidende Mann auf dem Feld.

Sami Allagui (Hertha BSC): Sein sechstes Bundesliga-Auftaktspiel und zum sechsten Mal hat er mindestens einmal getroffen. War Teil der nicht zu bändigenden Offensive der Herthaner. Strahlte bei Kontern immer wieder Gefahr aus. Seine zwei Tore zum 3:1 und 4:1 sorgten für die Vorentscheidung und brachten Berlin endgültig auf die Siegerstraße.

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): Mit Abstand der gefährlichste Dortmunder in der Offensive, spielte mehrmals seine Schnelligkeit gegen Ostrzolek und Co. aus. Dazu drei tolle Tore, jedes Mal mit sehr guter Antizipation. Willkommen in der Bundesliga!

Franck Ribery (Bayern München): Im DFB-Pokal wurde der Franzose geschont, gegen Gladbach durfte er sich auf dem linken Flügel austoben. Ribery zog Jantschke und Stranzl in vielen Dribblings auf und brachte die Bälle im Anschluss immer wieder gefährlich nach innen. Überragend sein Zuspiel auf Robben vor dem 1:0.

Adrian Ramos (Hertha BSC): Sehr beweglich, immer anspielbar und extrem ballsicher. Ramos scheiterte nach einer Viertelstunde mit einer Direktabnahme nach Ben-Hatira-Flanke, wenig später drückte er den Ball nach einem perfektem Konter der Hertha über die Linie. Steuerte in der zweiten Hälfte mit einem weiteren Treffer seinen gewichtigen Teil zum Kantersieg der Berliner bei.

Klaas-Jan Huntelaar (FC Schalke 04): Den ganzen Sommer lang wurde darüber diskutiert, ob denn Szalai den Niederländer nicht ernsthaft gefährden könnte. Der "Hunter" gab die Antwort auf seine Weise: mit einem Doppelpack. Starker Lauf beim 1:0, gute Positionierung beim 2:2. Auch stark: Huntelaar-Landsmann Rafael van der Vaart auf Seiten des HSV.

Der 1. Spieltag im Überblick

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