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Fussball

Watzke über Transfers: "Die Idee zieht das Geld"

Von Marco Nehmer
Hans-Joachim Watzke hat über 100 Millionen für neue Spieler zur Verfügung
© getty

Der Geldspeicher des BVB ist durch die Königsklasse und die Götze-Millionen prall gefüllt. Doch wohin damit? Für den BVB-Boss ist klar: Man werde nicht aus Aktionismus auf Einkaufstour zu gehen.

Nach den Abgängen von Mario Götze, Felipe Santana, Julian Koch und Moritz Leitner geht Borussia Dortmund in die Offensive über: Stürmer Robert Lewandowski muss bleiben, zudem sollen einige Neue kommen. Hans-Joachim Watzke hat nun die Taktik auf dem Transfermarkt erläutert.

"Die Idee zieht das Geld, nicht umgekehrt", erklärte Watzke im Gespräch mit "Bild" die Strategie des BVB. Man werde keine verrückten Dinge tun, die von der Grundphilosophie der letzten Jahre abweichen würden.

Dortmund hatte in den letzten Jahren mit punktuellen Ausnahmen wie Marco Reus (17 Millionen Euro) für moderate Ablösesummen entwicklungsfähige Spieler geholt. Mit einer schlagkräftigen Truppe generierte man so Einnahmen von etwa 70 Millionen Euro in der vergangenen Champions-League-Saison.

"Keine 30 Millionen für einen 28-Jährigen"

"Klar ist, dass wir nicht für einen 28-Jährigen 30 Millionen zahlen werden", so der BVB-Geschäftsführer, der jedoch kostspielige Transfers nicht ausschließt: "Wenn wir von einem Spieler aber überzeugt sind, dann versuchen wir, ihn zu holen."

Ob man alle Einnahmen reinvestieren werde, sagte er aber nicht. "Wir legen uns auf keine Summe fest. Unser Ziel ist, dass wir nächste Saison wieder eine sehr, sehr gute Mannschaft haben."

Bisher hat der Vizemeister lediglich Innenverteidiger Sokratis von Werder Bremen unter Vertrag nehmen können.

Der Wunschtransfer Kevin De Bruyne scheint so gut wie vom Tisch. "Wir werden wegen Kevin De Bruyne zeitnah das Gespräch mit Chelsea suchen", stellte Watzke klar.

Der Spieler will dem Vernehmen nach zum BVB, soll aber jüngsten Meldungen zufolge keine Freigabe in London erhalten. In der Montagsausgabe des "Kicker" gibt Watzke die Hoffnung aber noch nicht auf:

"Wir haben bisher keine Signale aus dieser Richtung erhalten."

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